Fußball
Atletico Madrid gewinnt Elfmeter-Krimi

Auch dieser Versuch von Atletico-Mittelfeldspieler Koke (links) führte nicht zum Erfolg. Atletico Madrid und der PSV Eindhoven trennten sich wie im Hinspiel 0:0. Im Elfmeterschießen setzten sich die Spanier mit 8:7 durch. Bild: dpa

Manchester/Madrid. Premiere für Manchester City: Der englische Top-Club hat zum ersten Mal das Viertelfinale der Champions-League erreicht. Der künftige Club des Bayern-Trainers Pep Guardiola konnte sich am Dienstagabend ein schmuckloses 0:0 gegen Dynamo Kiew erlauben. Das Hinspiel hatten die Citizens mit 3:1 beim ukrainischen Fußball-Meister gewonnen.

ManCity musste gleich zu Beginn einen Schock verkraften. Der Kapitän und ehemalige HSV-Spieler Vincent Kompany humpelte in der 6. Minute verletzt vom Feld. Kiew machte allerdings zu wenig aus diesem Vorteil. Auch die Heimmannschaft schloss sich dem schwachen Niveau an. Am Ende reichte es für das Team von Trainer Manuel Pellegrini zum historischen Einzug in den Kreis der acht besten Teams Europas.

Atletico Madrid zog zum dritten Mal nacheinander ins Viertelfinale der Champions-League ein. Der Finalist von 2014 gewann im Achtelfinal-Rückspiel allerdings erst nach Elfmeterschießen gegen den PSV Eindhoven mit 8:7. Nach 90 Minuten und Verlängerung hatte es 0:0 gestanden. Auch das Hinspiel beim niederländischen Meister hatte torlos geendet.

In der regulären Spielzeit und in der Verlängerung fielen keine Tore, deshalb musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Dort verwandelte Juanfran in einem wahren Krimi den entscheidenden Schuss zum 8:7 für die Spanier. Eindhovens Luciano Narsingh verschoss als einziger Schütze.
Weitere Beiträge zu den Themen: Fußball (1549)Champions-League (98)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.