Fußball
Bayer will für Furore sorgen

Leverkusen. Mit dem Schwung aus der Bundesliga wollen Joel Pohjanpalo und Bayer Leverkusen auch in der Champions-League für Furore sorgen. "Gegen Moskau wartet ein schwieriges Spiel auf uns. Aber wenn wir es gewinnen, ist es eine Super-Woche", sagte Bayer-Angreifer Pohjanpalo, dem Trainer Roger Schmidt zum Auftakt der Königsklasse am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) gegen ZSKA Moskau Hoffnung auf das Startelf-Debüt machte. "Die letzten Spiele haben ihm zusätzliches Selbstvertrauen gegeben, er kann auch von Anfang an spielen", erläuterte Schmidt am Dienstag.

Mit seinem Hattrick zum 3:1-Erfolg gegen Hamburg hatte Pohjanpolo am Samstag einen Saison-Fehlstart der Leverkusener abgewendet. "Ich hoffe, dass ich gegen Moskau spielen darf", meinte der Finne. Über die Startelf will Schmidt kurzfristig entscheiden: "Auszuschießen ist natürlich nichts. Ich denke über alles nach, was die Aufstellung angeht."

Weg ebnen für Achtelfinale


Beim Saisonauftakt in der Königsklasse will der Werksclub Richtung Achtelfinale. "Es ist ein Ziel, die Gruppe zu überstehen. Dafür wollen wir drei Punkte sammeln. Das würde Rückenwind für die weiteren Spiele bringen", sagte Mittelfeldspieler Lars Bender. "Die Vorfreude auf die Champions-League ist riesig. Durch den Sieg gegen Hamburg kommen wir auch gut gelaunt zum Training", erklärte Julian Brandt. Eine Steigerung hält Sportchef Rudi Völler für notwendig. "Bei aller Euphorie und bei allem Lob nach der Vorbereitung: Ein paar Dinge müssen wir in den kommenden Wochen besser machen", sagte er. Er kritisierte, dass "wir in vielen Belangen noch etwas unsauber waren".

Verzichten muss Leverkusen auf Karim Bellarabi. Der Rechtsaußen fällt nach einem Sehnenriss im Bereich der rechten Adduktoren bis zum Jahresende aus. Planen kann Schmidt wieder mit Kevin Volland. Vor ZSKA hat der Bayer-Trainer Respekt: "Wenn man sich in der russischen Liga durchsetzt, verfügt man über eine ausgezeichnete Qualität. Moskau ist ultra-diszipliniert und schwer zu bespielen." Moskau rangiert nach sechs Partien in der russischen Premier Liga mit 14 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Gegen ZSKA beginnt für Leverkusen die elfte Saison in der Champions-League. Bayer hat sich im Feld der großen europäischen Vereine etabliert und will auch in dieser Spielzeit die Gruppenphase überstehen. "Das Achtelfinale haben wir uns als Ziel gesetzt", meinte Geschäftsführer Michael Schade. In der Vorsaison wurde der Einzug in die K.o.-Runde als Gruppendritter verpasst.

Ausgeglichene Gruppe E


Für den weiteren Wettbewerb ist der Auftakt gegen Moskau eine Standortbestimmung. Die Gruppe E gilt als ausgeglichen. Im Parallelspiel empfängt am Mittwoch Tottenham Hotspur den AS Monaco. Beiden Rivalen kann ebenso viel zugetraut werden.
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