Fußball
Bayern empfängt Ingolstadt

Erstmals gastiert der FC Ingolstadt in der Bundesliga beim Rekordmeister aus München. Der Aufsteiger hat nichts zu verlieren, will aber auch nicht gleich abschenken. Bayern hingegen will das erste Klassenziel erreichen.

München/Ingolstadt. Ohne Pechvogel Franck Ribéry will der FC Bayern München im Nachbarschaftsduell mit dem FC Ingolstadt die nächste Bestmarke knacken. Nach dem Ausrutscher in Mönchengladbach kann die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola am Samstag (15.30 Uhr/Sky) endlich ihre 21. Herbstmeisterschaft perfekt machen.


Es wäre die fünfte Halbzeitkrönung in Serie - einmalig in der Fußball-Bundesliga. Dribbler Ribéry wird allerdings verletzt fehlen, genauso wie Medhi Benatia.
Auch eine Rückkehr von Arjen Robben schloss der Spanier aus. Auch ohne Ribéry und Benatia - im Duell der besten Offensive der Bundesliga (43 Tore) mit der schlechtesten (11) hat der FC Bayern keine Zweifel am 14. Saisonsieg. "Das wird ein schwieriges Ding", räumte Thomas Müller jedoch ein.


Guardiola lobte die Ingolstädter. "Sie haben eine gute Mentalität, machen gutes Angriffspressing", hob der Bayern-Coach hervor. "Es hängt von uns ab, von unserer Intensität und Konzentration. Wir sind bereit."

Ein fröhliches Wettschießen möchte der FC Ingolstadt unter allen Umständen unterbinden. "Wir wollen verhindern, dass wir abgeschossen werden", betonte Trainer Ralph Hasenhüttl vor dem ersten Kräftemessen in der Bundesliga mit dem FC Bayern. Der mit 20 Punkten aus 15 Partien beachtlich gestartete Neuling will an sich glauben. "Wir haben nicht von vornherein verloren und hoffen, lange Zeit auf Augenhöhe zu sein", sagte Hasenhüttl, der wie sein Assistent Michael Henke und Sportdirektor Thomas Linke eine Bayern-Vergangenheit hat.

Bayern-Kapitän Philipp Lahm kann sich an den früheren Stürmer Hasenhüttl noch gut erinnern. Die mutigen Auftritte der Ingolstädter imponieren ihm durchaus. "Ich finde es schön, dass andere Mannschaften in Bayern auch da stehen in der Bundesliga", erzählte der 32-Jährige. "Ich freue mich für Ralph Hasenhüttl, mit dem ich noch zusammen gespielt hab."

Der FCI stehe "da absolut verdient", beteuerte Lahm. Auf Rang elf wird der Aufsteiger aktuell geführt - in der Auswärtstabelle liegen die Ingolstädter sogar auf Kurs Europapokal.
Wir haben nicht von vornherein verloren und hoffen, lange Zeit auf Augenhöhe zu sein.Ralph Hasenhüttl, Trainer FC Ingolstadt
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