Fußball Champions-League
Madrider Stadtduell

Madrid. Das spanische Finale in der Champions-League ist perfekt: Real Madrid und Fußball-Weltmeister Toni Kroos haben im Halbfinal-Rückspiel mit 1:0 (1:0) gegen das mutlos auftretende Manchester City gewonnen und folgen Bayern-Bezwinger Atlético Madrid ins Endspiel von Mailand.

Dort kommt es am 28. Mai zur Neuauflage des Finals von 2014 und dem insgesamt sechsten Endspiel-Vergleich zweier Clubs aus einem Land. Die Königlichen sicherten sich ihre fünfte Finalteilnahme in der Champions-League in einer enttäuschenden Partie durch das Eigentor des Brasilianers Fernando (20.). Das Hinspiel in Manchester hatte 0:0 geendet. "Weil wir als Mannschaft zusammenhalten, sind wir zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren im Finale", sagte Real-Verteidiger Sergio Ramos. "Jetzt werden wir alles geben."

Manchesters Torwart Joe Hart ärgerte sich über die verpasste Chance, zum ersten Mal ins Finale einzuziehen. "Wir haben alles versucht, leider ist es uns nicht gelungen. Das Gegentor war unglücklich abgefälscht", sagte Hart beim Pay-TV-Sender Sky.

Für die Gäste aus Manchester, die kommende Saison von Pep Guardiola trainiert werden, begann die Partie früh mit einem Rückschlag: Bereits nach zehn Minuten musste Innenverteidiger Vincent Kompany mit einer Oberschenkelverletzung vom Feld. Bei Real wurde Superstar Cristiano Ronaldo rechtzeitig zum Rückspiel fit, nachdem er drei Partien wegen Oberschenkelproblemen aussetzen musste. Madrids Coach Zinedine Zidane musste hingegen auf Ronaldos Sturmpartner Karim Benzema verzichten, der Franzose fiel mit einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel aus.

Die Engländer zogen sich im Madrider Estadio Bernabeu zurück und überließen Real das Feld. Die 1:0-Führung durch den leicht von Manchesters Fernando abgefälschten Schuss des Walisers Gareth Bale aus spitzem Winkel entstand nach dem ersten zügig vorgetragenen Angriff der Hausherren. Eine Reaktion der Citizens blieb im ersten Durchgang weitgehend aus. Auch in den zweiten 45 Minuten strahlten die viel zu passiven Engländern nur selten Gefahr aus.
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