Fußball
Club gegen Spitzenreiter Freiburg

Der FCN will gegen Spitzenreiter Freiburg seinen Höhenflug fortsetzen. Trainer Weiler gibt sich selbstbewusst. Das 3:6 aus der Hinserie ist abgehakt.

Nürnberg. Selbstbewusst, dynamisch und formstark: Der 1. FC Nürnberg wirkt in den vergangenen Wochen wie ausgewechselt. Nach dem durchwachsenen Saisonstart wollen die Franken ihre jüngste Erfolgsserie auch im Heimspiel gegen den SC Freiburg am Sonntag (13.30 Uhr) fortsetzen.

"Ich erwarte ein gutes, enges und spannendes Spiel. Wir hoffen, dass wir Paroli bieten können", sagte FCN-Trainer René Weiler vor dem Vergleich mit dem Herbstmeister hoffnungsvoll. Nürnberg ist seit acht Pflichtspielen ungeschlagen und nach den zuletzt drei Erfolgen in Serie das Team der Stunde in der 2. Fußball-Bundesliga.

Zum Relegationsplatz drei fehlen nur noch zwei Punkte. Das selbsterklärte Ziel Bundesliga-Aufstieg ist für die Weiler-Elf wieder in greifbare Nähe gerückt. "Aufgrund der letzten Wochen gehen wir schon mit einer breiten Brust ins Spiel", verriet der FCN-Trainer, der auch auf die starke Heimbilanz seiner Mannschaft baut. Als einziges Team der 2. Liga ist der Club im eigenen Stadion unbesiegt.

Als besonders sieht der Schweizer das Duell mit Zweitliga-Primus Freiburg aber nicht an: "Fast jede Partie hat wegweisenden Charakter. Wir müssen immer von Spiel zu Spiel schauen", sagte Weiler, der aber unverblümt äußerte, dass man "die Lücke zu den beiden Topteams schließen" wolle. Freiburg und Leipzig, für Weiler "die beiden besten Mannschaften der Liga", haben mit je 35 Punkten bereits ein deutliches Polster gegenüber den Verfolgern herausgespielt.

Die Rollen sieht der 42-Jährige deshalb klar verteilt: "In einem Spiel gegen den Tabellenführer ist man nicht der Favorit und das ist auch gut so", sagte Weiler, der bis auf die Langzeitverletzten Rurik Gislasson und Jürgen Mössmer personell aus dem Vollen schöpfen kann. Gleich zum Auftakt in die Saison verloren die Nürnberger mit 3:6 im Breisgau.

Die Klatsche aus dem Juli soll deshalb kein Thema mehr sein. "Das ist eine andere Mannschaft, ein anderer Zeitpunkt und eine andere Ausgangslage", verdeutlichte Weiler. Nach dem Gipfel gegen den Sportclub wartet am Mittwoch (19.00 Uhr) bereits die nächste Herausforderung im DFB-Pokal gegen Hertha BSC.
Wir hoffen, dass wir Paroli bieten können.FCN-Trainer René Weiler
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