Fußball
Das war's für Leverkusen

Leverkusen. Bayer Leverkusen hat das erhoffte Fußball-Wunder verpasst und sich glanzlos aus der Europa-League verabschiedet. Nach einem torlosen Remis im Rückspiel scheiterte die Werkself wie vor fünf Jahren im Achtelfinale am FC Villarreal und muss sich nun ganz auf die Bundesliga konzentrieren. "Wir müssen das jetzt so schnell wie möglich verarbeiten", sagte Nationalspieler Karim Bellarabi nach dem Aus.

Wie schon beim 0:2 im Hinspiel konnte die ersatzgeschwächte Elf von Trainer Roger Schmidt das Abwehrbollwerk der Spanier am Donnerstag auch vor heimischer Kulisse nicht knacken und ergab sich am Ende in ihr sportliches Schicksal. Leverkusen muss damit weiter auf den ersten Viertelfinaleinzug in diesem Wettbewerb seit 2008 warten. "Es sollte einfach nicht sein", stellte Abwehrspieler Jonathan Tah fest.

Vor 23 409 Zuschauern musste Bayer kurzfristig auf den verletzten Stürmer Stefan Kießling verzichten, so dass sich die Ausfallliste auf acht Spieler verlängerte. Aufgrund der Personalknappheit vor allem im Defensivbereich ließ Schmidt Flügelflitzer Bellarabi als Rechtsverteidiger spielen. "Für das erste Mal war es okay", befand der 25-Jährige.

Immerhin konnte Hakan Calhanoglu mitwirken, dem wegen möglicher Vertragsverletzungen im Jahr 2011 eine Sperre durch den Weltverband Fifa droht. Der im Vorfeld der Partie erkältete Mittelfeldregisseur blieb jedoch blass, auch wenn er an den einzigen gefährlichen Aktionen seines Teams vor der Pause beteiligt war. In der 19. Minute schnappte ihm Gäste-Torwart Sergio Asenjo, der nach einem Kreuzbandriss sein erstes Saisonspiel absolvierte, den Ball vom Fuß. Kurz vor der Pause landete ein Eckball von Calhanoglu direkt vor den Füßen von Marlon Frey, doch der 19 Jahre alte Youngster zielte zu hoch.
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