Fußball
DFB und Spieler kassieren ab

Lille. Jetzt wird Geld verdient. Der Einzug ins Viertelfinale macht sich für die deutschen Nationalspieler und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch finanziell bezahlt. Bastian Schweinsteiger und seine 22 Kollegen haben sich mit dem 3:0-Sieg gegen die Slowakei die erste Erfolgsprämie in Höhe von 50 000 Euro pro Mann gesichert. Dieser Betrag könnte bis auf 300 000 Euro anwachsen. Diese Höchstsumme hatten die deutschen Weltmeister auch für ihren Triumph in Brasilien kassiert.

Der DFB steigerte seine EM-Einnahmen mit dem Viertelfinaleinzug auf 14,5 Millionen Euro. Für eine Halbfinalteilnahme würde der DFB jeden der 23 deutschen Spieler mit 100 000 Euro belohnen. 150 000 Euro würden als Trostpflaster im Falle einer Finalniederlage auf die Konten der 23 EM-Spieler fließen.

Der vierte Titel würde den Verband eine Ausschüttung von 6,9 Millionen Euro an die DFB-Elf kosten. "300 000 Euro sind eine maßvolle, eine angemessene Prämienregelung, die wir mit den Spielern vereinbart haben", hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt. Der DFB würde als Europameister die Rekordsumme von 26,5 Millionen Euro von der Uefa erhalten. Die bisher eingenommenen 14,5 Millionen Euro setzen sich aus Startprämie (8,0 Mio), zwei Siegen und einem Unentschieden in der Gruppenphase (2,5 Mio), Achtelfinale (1,5 Mio) und Viertelfinale (2,5 Mio) zusammen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Deutschland (88)Prämie (7)EM2016 (336)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.