Fußball
Direktaufstieg noch nicht abgehakt

Club-Trainer René Weiler hat noch eine kleine Hoffnung, dass seine Mannschaft Platz zwei erreicht. Das würde den direkten Aufstieg in die Bundesliga bedeuten. Bild: dpa

Nürnberg. Im Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga hat René Weiler beim 1. FC Nürnberg noch Resthoffnung auf den direkten Aufstieg. "Das ist noch nicht abgehakt, aber wir haben es ja nicht mehr in eigener Hand", sagte der Trainer vor der Partie bei Eintracht Braunschweig am Samstag (13.00 Uhr). Die Franken sind nicht mehr vom Relegationsrang zu verdrängen.

Nach der 0:2-Niederlage im Heimspiel gegen den TSV 1860 München liegt Verfolger FC St. Pauli neun Punkte hinter dem Club, hat aber nur noch zwei Spiele. Mindestens eine Teilnahme an der Relegation gegen den 16. der Bundesliga (19. und 23. Mai) ist dem Nürnberger Team von Trainer René Weiler damit sicher. In der Partie in Braunschweig sieht Weiler "einen Gradmesser für die Relegation". Diese würde am 19. und 23. Mai warten, sofern Nürnberg den Rivalen aus Leipzig nicht mehr abfangen kann. Die Stimmung war beim neunmaligen deutschen Meister nach dem 6:2 gegen Union Berlin zuletzt klar verbessert. "Die Mannschaft hat gezeigt, was sie zu leisten im Stande ist", erklärte Weiler.

Neben den Langzeitverletzten Raphael Schäfer und Patrick Erras sowie dem gesperrten Dave Bulthuis muss Nürnberg auf Jan Polak, Thorsten Kirschbaum (beide Wade) und Jürgen Mössmer (muskuläre Probleme) verzichten. Da neben Schäfer und Kirschbaum auch Alexander Stephan als vierter Keeper ausfällt, wird U19-Schlussmann Ramon Castellucci sein Debüt im Profikader feiern.
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