Fußball
Doppel-Jubel

Die Münchener Daniel Adlung, Daylon Claasen und Sascha Mölders bejubeln die 1:0-Führung gegen den FC St. Pauli. Bild: dpa

Freiburg jubelt über den Bundesliga-Aufstieg, die "Löwen", weil sie mit einem Sieg dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher gekommen sind.

München/Freiburg. Der TSV 1860 München hat mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Trainer Daniel Bierofka einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gelandet. Die "Löwen" gewannen am Freitagabend mit 2:0 (1:0) beim FC St. Pauli und sprangen damit aus der Abstiegszone.

Der TSV steht nun auf Platz 14. Vor 29 546 Zuschauern erzielten Daylon Claasen (9. Minute) und Levent Aycicek (88.) die Treffer für die abstiegsbedrohten Gäste. "Wir waren aggressiv und mutig und haben das 1:0 erzwungen", sagte der neue Löwen-Coach Daniel Bierofka: "Jeder hat sich reingeschmissen." In den verbleibenden beiden Partien hat Sechzig daheim gegen Paderborn und beim FSV Frankfurt den Klassenverbleib in eigener Hand.

Freiburg erstklassig


Riesenjubel im Breisgau: Der SC Freiburg ist wieder erstklassig. Nur 340 Tage nach dem dramatischen Bundesliga-Abstieg kehrt das Team von Trainer Christian Streich ins Fußball-Oberhaus zurück. Nach dem 2:1 (0:0)-Erfolg am Freitagabend beim SC Paderborn kann Freiburg bei zwei ausstehenden Spielen nicht mehr von einem der ersten beiden Tabellenplätze verdrängt werden und feiert den fünften Erstliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte.

"Ich bin einfach nur froh, dass wir es geschafft haben", sagte ein erschöpfter SC-Coach Streich beim Pay-TV-Sender Sky. Der Aufstiegs-Trainer räumte ein, dass sein Team "wirklich Glück" gehabt habe: "Paderborn kann einem leid tun." Und Torjäger Nils Peterson, der sein 21. Saisontor erzielt hatte, fügte an: "Das muss man erst mal realisieren."

Leipzig kam gegen Bielefeld nicht über ein Unentschieden hinaus. Marcel Sabitzer nutzte bei seinem achten Saisontor einen Bielefelder Abwehrschnitzer zum 1:0 für Leipzig (30.). Die Arminia kamen durch Brian Behrendt zum verdienten 1:1-Ausgleich (60.).

Mit einem eigenen Sieg und einer Niederlage von Nürnberg am Samstag hätte Leipzig erstmals in die Bundesliga aufsteigen können, muss nun aber wieder kräftig zittern.
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