Fußball
Eigentor entscheidet

Die Würzburger Kickers besiegten am Montagabend den FC St. Pauli mit 1:0. Das Bild zeigt einen Luftkampf zwischen dem Würzburger Tobias Schröck (links) und Lasse Sobiech. Bild: dpa

Würzburg. Die Würzburger Kickers haben den Sprung ins obere Tabellendrittel der 2. Fußball-Bundesliga geschafft und die Krise des FC St. Pauli weiter verschärft. Die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach feierte beim 1:0 (0:0) am Montagabend zum Abschluss des 12. Spieltags nach drei Pflichtspielniederlagen wieder einen Sieg. Der Druck auf Kiez-Coach Ewald Lienen hingegen ist nach der achten sieglosen Zweitliga-Partie nacheinander gewachsen.

Ein Eigentor von Vegar Eggen Hedenstad (84. Minute) sorgte in der mit 13 080 Zuschauern ausverkauften Würzburger Arena für die Entscheidung. Während die Kickers als Sechster in die Länderspielpause gehen, bleibt St. Pauli mit mickrigen sechs Punkten Schlusslicht.

Lienen durfte sich vor der Partie über öffentliche Rückendeckung von Geschäftsführer Andreas Rettig freuen. "Ewald ist und bleibt der Chef", versicherte Rettig bei Sport1. An der schwierigen Ausgangslage änderte dies jedoch nichts, zumal Lienen auf sechs Stammkräfte verzichten musste. Hollerbach, der als Spieler selber einmal in Diensten der Hamburger stand, konnte das erste Montagsspiel seiner Mannschaft in der 2. Bundesliga deutlich gelassener angehen.

Lienens Team spielte mutig nach vorne und hinterließ zunächst keinen verunsicherten Eindruck. Die Würzburger kamen jedoch immer besser ins Spiel und sorgten für eine Dauerbeschäftigung der wackligen FC-Defensive. Nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste zwar etwas mehr Ruhe in ihr Spiel, doch Würzburg agierte immer noch überlegen. Sechs Minuten vor Schluss durften die Heimfans doch noch jubeln.
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