Fußball-EM 2016
Auch für ARD und ZDF ist es eine Rekord-EM

Für die EM-Spiele in der ARD sind Moderator Matthias Opdenhövel (links) und Experte Mehmet Scholl vor Ort. Bild: dpa

ARD und ZDF stehen in Frankreich vor einer großen Herausforderung. So viele EM-Spiele wie noch nie werden von den beiden TV-Sendern im Sommer übertragen. Und auch Sat.1 ist dabei.

Berlin. Bei der bisher größten Fußball-Europameisterschaft in Frankreich bieten ARD und ZDF ein Rekord-Programm. Die Aufstockung der Teams führt zu 51 Live-Übertragungen, davon 45 bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sowie sechs bei Sat.1. "Es wird eine EM der Superlative", sagt ARD-Programmdirektor Volker Herres. "Das wird eine große Geschichte."

Bis zehn Stunden täglich


Fußballfans werden viel Zeit benötigen. Bei teilweise drei Partien pro Tag dauern die Fußball-Sendungen bei ARD und ZDF bis zu zehn Stunden. Auch Morgen- und Mittags-Magazine stehen im Zeichen des Fußballs. Und wem das zu wenig ist, bekommt später am Abend noch mehr. Reinhold Beckmann sendet beispielsweise aus der Sportschule im schleswig-holsteinischen Malente.

Die ARD zeigt 22 Partien live, darunter das Finale in Paris. Das ZDF beginnt mit dem Eröffnungsspiel Frankreich gegen Rumänien am 10. Juni und überträgt 23 Spiele. An den jeweils letzten Gruppenspieltagen sendet auch Sat.1.

Die Fernsehzuschauer sehen bei den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern vor allem bekannte Gesichter und hören vertraute Stimmen. Beim Eröffnungsspiel, das vom ZDF übertragen wird, sitzt Béla Réthy am Mikrofon. Gerd Gottlob wird am 10. Juli in Paris das Endspiel der EM kommentieren und dabei eine Final-Premiere erleben.

Neben Réthy sind beim ZDF Oliver Schmidt, Martin Schneider und Claudia Neumann als Live-Reporter im Einsatz. Zum ARD-Trio gehören neben Gottlob die erfahrenen Tom Bartels und Steffen Simon. Aus dem Quartier der deutschen Mannschaft in Évian-les-Bains am Genfer See meldet sich für das Erste Gerhard Delling. Beim ZDF übernimmt Katrin Müller-Hohenstein diese Aufgabe.

Auch bei den Moderatoren setzen die Sender auf bekannte Journalisten sowie ehemalige Bayern-Spieler. Vor den wichtigen Spielen melden sich bei der ARD Matthias Opdenhövel und Experte Mehmet Scholl zu Wort. Beim Zweiten moderieren Oliver Welke und Oliver Kahn.

Neue Experten


Neue Gesichter gibt es vor allem bei den Experten. Erstmals im EM-Einsatz für das ZDF sind der frühere Bundesligatrainer Holger Stanislawski sowie die Ex-Profis Hanno Balitsch und Simon Rolfes. ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz kündigte zudem an: "Sebastian Kehl wird uns häufiger besuchen."
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