Fußball
Es wird immer bedrohlicher

Kaiserslautern. Trotz eines mutigen Auftritts hat sich 1860 München beim 1. FC Kaiserslautern eine Niederlage eingebrockt und steckt im Abstiegskampf immer tiefer in der Bredouille. Wegen eines Eigentors von Christian Gytkjaer in der 73. Minute verlor der TSV am Freitag auswärts am Betzenberg mit 0:1 (0:0).

In der Tabelle droht dem Team von Trainer Vitor Pereira damit vier Spieltage vor Saisonende der Absturz in die Abstiegszone. "Das ist natürlich ganz bitter", haderte Offensivakteur Stefan Aigner. "Wir haben die Chancen, in Führung zu gehen, aber machen das Tor einfach nicht. Wir haben eine gute Leistung gebracht, aber das bringt nichts, wenn du nicht drei Punkte holst."

Die eklatante Auswärtsschwäche ist eines der größten Defizite beim TSV, der im 15. Spiel die elfte Niederlage kassierte und in der Fremde bislang nur acht von möglichen 45 Punkten holte.

Die entscheidende Szene eines eigentlich sehenswerten Spiels der "Löwen" passierte zu Beginn der Schlussphase, als Stürmer Gytkjaer einen Freistoß von Daniel Halfar im eigenen Strafraum klären wollte, das Leder aber unhaltbar für Keeper Stefan Ortega in das eigene Tor köpfte. Nach zuletzt nur zwei Unentschieden und einer Niederlage in drei Partien steht 1860 wie schon in den vergangenen beiden Spielzeiten vor einem Saisonfinale mit Zittern bis zum Schluss.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.