Fußball
Fast alle zufrieden

Nach der Partie schlugen der Kölner Trainer Peter Stöger (links) und sein Augsburger Kollege Dirk Schuster versöhnliche Töne an. Sie waren mit dem 0:0 zufrieden. Bild: dpa

Köln. Peter Stögers freundschaftlicher Klaps auf die Schulter seines Trainerkollegen Dirk Schuster drückte vieles aus. Wie etwa das Gefühl, dieses 0:0 zwischen Stögers Kölnern und den Augsburgern des einstigen Köln-Profis Schuster sei für alle okay. War es auch, wenngleich die FC-Anhänger unter den 50 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion mehr haben wollten und schon vor der Partie lauthals davon sangen, dass nur sie die Nummer eins des Bundesligafußballs am Rhein seien.

Das sind sie auch nach dem zwölften Spieltag. Aber es hätte mehr sein dürfen. Doch weil Augsburgs Maskenmann Martin Hinteregger seinen Nasenbeinbruch ignorierte, Kölns Top-Torjäger Anthony Modeste auf Schritt und Tritt verfolgte, keinen Treffer des Franzosen zuließ und auch kein anderer FC-Profi erfolgreich war, blieb es ein 0:0 der besseren Sorte.

Schuster grinste unterdessen ein ums andere Mal. Denn einer Sache war sich der FCA-Trainer ganz sicher: Die Schwaben stehen ungleich besser da als noch vor einem Jahr mit Schuster-Vorgänger Markus Weinzierl. Sechs Punkte, letzter Tabellenplatz. Jetzt haben sie 13 Zähler, die Zone der akut Gefährdeten ist nach der dritten Partie in Serie ohne Niederlage in einiger Entfernung. "Wir haben uns den Punkt erfightet", sagte Schuster.
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