Fußball
FC Augsburg denkt nicht an Liverpool

FCA-Trainer Markus Weinzierl. Bild: dpa

Augsburg. An das Fußball-Spektakel gegen den FC Liverpool darf beim FC Augsburg ein paar Wochen keiner denken. "Die nächsten drei, vier Spiele bis dahin in der Bundesliga sind unheimlich wichtig", betonte Trainer Markus Weinzierl vor dem Rückrunden-Auftakt bei Hertha BSC. Nach einer "kurzen und knackigen" Vorbereitung soll der Fokus des Europa-League-Teilnehmers ganz und gar auf dem viel bedeutsameren Liga-Alltag liegen. "Es wäre wichtig, gut zu starten", sagte Weinzierl. Eintracht Frankfurt (H), FC Ingolstadt (A), Bayern München (H) heißen die weiteren Gegner des FCA, ehe es zum großen Highlight mit der Elf von Jürgen Klopp kommt.

Vielleicht aber wäre die Partie am Samstag (15.30 Uhr) im Berliner Olympiastadion für die Liverpool-Scouts die perfekte Gelegenheit, sich gleich ein doppeltes Bild vom FCA zu machen. Denn Weinzierl sieht in der Spielweise der Berliner verblüffende Parallelen zu der des eigenen Elf. Art und Weise würden ihn doch sehr an die eigene Mannschaft erinnern. Allerdings gingen die Ergebnisse in der Hinrunde weit auseinander. Hertha erstaunte die Experten mit seinem Vormarsch auf Rang drei. Der FCA steckte lange im Tabellenkeller fest. Dank eines starken Hinrunden-Abschlusses mit 13 Punkten aus fünf Partien verließen die Augsburger aber die Abstiegszone.

Die Neuzugänge Albian Ajeti und Jeffrey Gouweleeuw werden ebenso wie Rückkehrer Nikola Djurdjic nicht in der Startelf erwartet. Neue Ausfälle haben die Schwaben nicht zu beklagen. "Alle sind fit außer den Langzeitverletzten", sagte Weinzierl. Nur Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Tobias Werner fehlen.
Weitere Beiträge zu den Themen: FC Augsburg (70)Markus Weinzierl (21)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.