Fußball
FC Bayern mühelos ins Halbfinale

Im Viertelfinale setzte sich der FC Bayern beim VfL Bochum mühelos mit 3:0 durch. Der zweifache Torschütze Robert Lewandowski nimmt hier Maß und trifft zum 1:0 für die Münchner. Bild: dpa

Lewandowski und Thiago befördern den FC Bayern erwartungsgemäß ins Halbfinale des DFB-Pokals. Gar so einfach war es für die Münchner gegen die couragierten Bochumer aber nicht. Edelfan Grönemeyer war jedenfalls von seinem VfL begeistert.

Bochum. Viel Arbeit, wenig Glanz: Mit einigen Anlaufschwierigkeiten hat der FC Bayern München zum 27. Mal das Pokal-Halbfinale erreicht und sein Triple-Ziel weiter fest im Blick. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola löste am Mittwoch die unbequeme Viertelfinal-Aufgabe beim aufopferungsvoll kämpfenden Zweitligisten VfL Bochum mit einem 3:0 (1:0). Zweimal Robert Lewandowski (38. und 90. Minute) sowie Thiago (61.) bescherten dem Rekord-Pokalsieger zum siebten Mal in Serie die Halbfinal-Teilnahme. Dem VfL, der mehr als eine Halbzeit lang nach einer Roten Karte für Jan Simunek (43.) in Unterzahl agieren musste, blieb dagegen die ersehnte Sensation verwehrt.

Doch ein Spaziergang wurde es zunächst nicht. Mit Leidenschaft und Aggressivität erwiesen sich die Westfalen als unangenehmer Gegner für die Über-Bayern, die sich bei strömendem Regen auf dem tiefen Boden sehr schwer taten.

Entsprechend gehörten die ersten Torchancen auch dem krassen Außenseiter aus der Zweiten Liga. "Die Bochumer spielen klasse", lobte Edel-Fan Herbert Grönemeyer.

Und die Bayern? Das Starensemble hatte zwar wie gewohnt hohe Ballbesitzquoten, leistete sich aber auch einige Ungenauigkeiten im Aufbauspiel. Torchancen blieben lange aus, erst in der 34. Minute setzte Arjen Robben den ersten Torschuss ab, der für VfL-Keeper Manuel Riemann aber kein Problem war.

Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Münchner das Geschehen besser in den Griff - und erwiesen sich dabei gnadenlos effektiv. Nach einem Doppelpass mit Thomas Müller war Lewandowski zur Stelle. Und kurz vor der Pause hätte Müller vom Elfmeterpunkt für die Vorentscheidung sorgen können. Zuvor war Robben von Simunek gefoult worden, wofür der Abwehrmann auch noch die Rote Karte sah. Doch Müller scheiterte an Riemann, der sich schon einmal gegen die Bayern als Elfmeterkiller ausgezeichnet hatte.

Mit zehn Mann war das Bochumer Unterfangen aber geradezu aussichtslos. Die Bayern wurden noch übermächtiger. So vergab Robben eine hochkarätige Möglichkeit gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit aus kurzer Entfernung (49.).

Den zweiten Treffer holte stattdessen Thiago nach. Der Spanier traf mit einem abgefälschten Schuss ins Tor. Danach hätten Müller (64.) und Diego Costa (68.) mit weiteren Großchancen das Ergebnis noch höher gestalten können. Kurz vor Schluss traf dann aber Lewandowski.
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