Fußball
FC Ingolstadt macht sich klein

"Wie können wir Wolfsburg schlagen?", scheint FC-Trainer Ralph Hasenhüttl zu überlegen. Bild: dpa

Ingolstadt. "Falls es jemand vergessen hat", sagte Ralph Hasenhüttl gleich zu Beginn der Pressekonferenz, "wir fahren zum amtierenden Vizemeister und Pokalsieger, dem VfL Wolfsburg." Der Trainer des FC Ingolstadt hatte offenbar das große Bedürfnis, die Kräfteverhältnisse in der Fußball-Bundesliga zurechtzurücken. Die Tabelle, in der der FCI als Zehnter einen Zähler hinter den Wolfsburgern rangiert, schien Hasenhüttl die Schwere der Aufgabe nicht genug zu illustrieren. "Wir brauchen da eine herausragende Vorstellung", betonte er vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr).

Dass sich der österreichische Coach vor der Reise nach Niedersachsen genötigt sah, die eigene Außenseiterrolle zu unterstreichen, spricht für die gute Form der Oberbayern - auch im Vergleich zum VfL. Während Ingolstadt in zuletzt sechs Liga-Spielen sieben Punkte holte und gegen die Teams wie Bayern, Leverkusen und Dortmund nur knapp verlor, reichte es für die Wolfsburger gerade mal zu zwei mickrigen Zählern.

Von einem Wechsel der Favoritenrolle wollte Hasenhüttl aber nichts wissen, er erinnerte beim Champions-League-Achtelfinalisten an "noch immer so viel Power und Qualität, die auf einen trifft". 21 von 30 möglichen Punkten daheim illustrierten dies, fand der Trainer des Überraschungs-Aufsteigers.

Nach sieben sieglosen Spielen und dem Absturz von Rang drei auf acht steht Wolfsburg unter Druck und muss zudem um die Einsätze von André Schürrle (Adduktoren-Probleme) und Maximilian Arnold (Patellasehnen-Probleme) bangen.
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