Fußball
Freiburg raus

Freiburg. Zweitligist SV Sandhausen hat dank Elfmeterheld Marco Knaller überraschend das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. In einem turbulenten Spiel setzte sich der SVS am Dienstagabend dank zweier gehaltener Strafstöße seines Keepers mit 4:3 nach Elfmeterschießen beim SC Freiburg durch. Nach 120 Minuten hatte es vor 14 600 Zuschauern im Breisgau 3:3 (1:1) gestanden. Der SC Freiburg schied damit wie in der vergangenen Saison bereits in der zweiten Pokalrunde aus. Der SVS dagegen steht zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte im Achtelfinale.

"Wir haben heute zu viele Fehler gemacht, Sandhausen hat die Fehler eiskalt ausgenutzt. Elfmeterschießen ist dann immer 50:50", sagte Freiburgs Kapitän Christian Günter. Dabei hatte das Spiel für die Breisgauer vielversprechend begonnen. Mats Möller Daehli (21. Minute) brachte die zuvor zehn Heimspiele in Serie siegreichen Gastgeber in Führung. Tim Kister (39. Minute), Andrew Wooten (53.) und Richard Sukuta-Pasu (64.) drehten die Partie aber im Anschluss zugunsten des SVS. Erst der eingewechselte Vincenzo Grifo (76. Minute) brachte Freiburg wieder auf 2:3 heran, dann ereignete sich vor 14 600 Zuschauern die brisanteste Szene des Spiels.

Nach einem Zusammenprall von Freiburgs Janik Haberer und Philipp Klingmann im Sandhäuser Strafraum hatte Schiedsrichter Tobias Stieler zum Entsetzen des SVS auf den Punkt gezeigt. Petersen ließ sich nicht beirren, versenkte den unberechtigten Strafstoß im linken Eck und rettete sein Team in die Verlängerung. "Da hat jeder gesehen, dass das kein Elfmeter war. Das hat der Schiedsrichter auch nach dem Spiel, nach dem Elfmeterschießen bestätigt", sagte SVS-Trainer Kenan Kocak, der am Ende dennoch jubeln durfte.
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