Fußball
Für Labbadia wird es eng

Bruno Labbadia. Bild: dpa

Düsseldorf. Gleich in den ersten Saisonwochen ist es für die Bundesliga-Trainer ungemütlich. Nur wenige Tage nach der denkwürdigen Trennung der Bremer von Viktor Skripnik im Mannschaftsbus auf der Heimfahrt von Mönchengladbach droht auch Hamburgs Fußball-Lehrer Bruno Labbadia das frühe Aus. Das Duell des Tabellen-Drittletzten am Dienstag (20.00 Uhr) beim SC Freiburg wird bereits als "Endspiel" für den Fußball-Lehrer angesehen. Jüngste Aussagen des Vorstandschefs Dietmar Beiersdorfer deuten darauf hin, dass diese Prognose nicht ganz abwegig ist: "Wir müssen Änderungen so schnell wie möglich herbeiführen. Möglichst schon in Freiburg." Trotz dieser für ihn ungünstigen Vorzeichen gibt sich Labbadia zuversichtlich: "Ich habe wesentlich schwierigere Situationen hier erlebt."

"Das ist nicht Schalke"


Zu den markanten Merkmalen der jungen Saison gehört, dass mit Werder Bremen (0 Punkte), dem FC Schalke (0) und dem Hamburger SV (1) drei Traditionsclubs der Abstiegszone angehören. Doch anders als bei den Nordlichtern aus den Hansestädten gibt es bei den sonst für schnelle Unruhe bekannten "Königsblauen" noch keine Trainerdiskussion. "Drei Punkte, null Punkte. Das ist nicht Schalke", klagte Abwehrspieler Naldo nach dem 0:2 am Sonntag in Berlin, "die Fans erwarten viel mehr von uns." Unterliegen die Schalker jedoch auch am Mittwoch daheim gegen Köln, könnte der neue Coach Markus Weinzierl in Erklärungsnot geraten.

Für seinen Dortmunder Amtskollegen Thomas Tuchel gab es dagegen zuletzt viel Lob. Bei den zwei 6:0-Kantersiegen über Warschau und Darmstadt setzte der Coach erfolgreich auf Rotation. Den positiven Trend will die Borussia am Dienstag beim VfL Wolfsburg fortsetzen Wie der SV Darmstadt auf die Lehrstunde von Dortmund reagiert, wird sich im Duell mit dem punktgleichen Team aus Hoffenheim weisen. Im Blickpunkt steht der Hoffenheimer Neuzugang Sandro Wagner, dem bei seinem ehemaligen Club ein unfreundlicher Empfang droht.

Nach dem starken Auftritt beim 1:3 in München nimmt der FC Ingolstadt seinen ersten Saisonsieg ins Visier. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt will sich das Team von Trainer Markus Kauczinski endlich für den hohen Aufwand der vergangenen Wochen belohnen.

Bundesliga

4. Spieltag

Wolfsburg - Dortmund Di. 20.00

Ingolstadt - Frankfurt Di. 20.00

Darmstadt - Hoffenheim Di. 20.00

Freiburg - Hamburg Di. 20.00

Bayern München - Hertha Mi. 20.00

Leverkusen - Augsburg Mi. 20.00

Schalke - Köln Mi. 20.00

Bremen - Mainz Mi. 20.00

Leipzig - Mönchengladb. Mi. 20.00



1. Bayern München 3 11:1 9

2. Hertha BSC 3 6:1 9

3. RB Leipzig 3 7:2 7

4. 1. FC Köln 3 5:0 7

5. Borussia Dortmund 3 8:2 6



6. Bor. Mönchengladbach 3 7:5 6



7. Eintracht Frankfurt 3 3:2 6

8. VfL Wolfsburg 3 2:0 5

9. 1. FSV Mainz 05 3 8:7 4

10. TSG 1899 Hoffenheim 3 6:6 3

11. Bayer 04 Leverkusen 3 5:5 3

12. SC Freiburg 3 4:6 3

13. FC Augsburg 3 3:6 3

14. SV Darmstadt 98 3 1:8 3

15. FC Ingolstadt 04 3 2:6 1



16. Hamburger SV 3 2:8 1

17. FC Schalke 04 3 0:5 0

18. SV Werder Bremen 3 2:12 0
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