Fußball
Gefahr für Augsburg

Mit dem zweiten Sieg unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann schöpft die TSG Hoffenheim wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Bild: dpa

Sinsheim. Nach dem zweiten Sieg unter Jung-Trainer Julian Nagelsmann wittert 1899 Hoffenheim Morgenluft im Abstiegskampf, der FC Augsburg rückt der gefährlichen Zone dagegen wieder näher. Die Kraichgauer feierten am Mittwochabend ein verdientes 2:1 (1:0) gegen die Gäste aus Bayern und träumen weiter von einer nächsten Saison in der Fußball-Bundesliga. Mark Uth rettete der Mannschaft des jüngsten Liga-Trainers mit seinem Treffer in der 81. Minute drei Punkte. Kevin Volland hatte seine zweite Chance in der munteren Partie zur Führung (25. Minute) genutzt, Paul Verhaegh glich noch vor der Pause mit einem stark umstrittenen Handelfmeter aus (40.).

Hoffenheim, erstmals in diesem Jahr mit den Routiniers Pirmin Schwegler und Eugen Polanski in der Startelf, begann vor der Saison-Minuskulisse von 21 092 Zuschauern forscher als die Gäste. Die TSG war zunächst die offensivere Mannschaft, das Gästeteam von Trainer Markus Weinzierl kam wie so oft gefährlich über die Flügel. Raul Bobadilla saß wegen muskulärer Probleme zunächst auf der Bank - eine halbe Stunde durfte der Top-Torjäger dann aber noch mitspielen.

Das erste Tor glückte den Hausherren: Nach einem Pfostenknaller von Eduardo Vargas und Querpass von Youngster Ochs traf der unermüdliche Volland. Vor dem 1:1 durch Verhaegh gab es heftige Diskussionen und Proteste, denn Schiedsrichter Guido Winkmann hatte zunächst auf Ecke entschieden und nach Headset-Hinweis doch auf den Punkt gezeigt. Niklas Süle, der Gelb sah, hatte einen Schuss des agilen Alexander Esswein mit dem - allerdings angelegten - Arm abgeblockt.

Auch nach Wiederbeginn stürmten die Kraichgauer los und wollten später die Führung regelrecht erzwingen. Das gelang Uth, der zunächst nur den Außenpfosten (62.) traf und dann der gefeierte Matchwinner war.
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