Fußball
Große Namen möglich

Braunschweig. Der direkte Aufstieg ist kein Thema mehr, der 1. FC Nürnberg blickt vielmehr auf die zwei Entscheidungsspiele im Kampf um den Aufstieg voraus. "Wir müssen jetzt die letzten beiden Spiele nutzen, um bestmöglich für die Relegation aufgestellt zu sein", sagte Trainer René Weiler nach dem 1:3 (0:1) am Samstag bei Eintracht Braunschweig. Zwei Spieltage vor Saisonende liegen die Franken kaum noch einholbare fünf Punkte hinter dem Tabellenzweiten RB Leipzig, der dem SC Freiburg wohl in die Bundesliga folgen wird. Nürnberg hat seinerseits den Relegationsplatz mindestens sicher.

Am 19. Mai müsste der Club in der Relegation zunächst auswärts antreten, am 23. Mai käme es zum Heimspiel. Aktuell wäre Eintracht Frankfurt der Gegner. Aber auch Werder Bremen, der VfB Stuttgart und der SV Darmstadt sind heiße Kandidaten für die beiden Entscheidungsspiele.

Mit einer Vorstellung wie in Braunschweig dürften die FCN-Chancen auf den achten Aufstieg nicht allzu groß sein. Vor 21 145 Zuschauern trafen Salim Khelifi (43. Minute), Ken Reichel (59.) und Maximilian Sauer (66.) für die Niedersachsen, Guido Burgstaller (78.) gelang nur noch der Anschlusstreffer. "Wir müssen schnell wieder kompakter stehen, sonst wird das nichts mit der Bundesliga", warnte Stürmer Burgstaller nach seinem 13. Saisontor.
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