Fußball
Khedira führt Juventus zum Sieg

Sami Khedira (links) ist überraschend schnell wieder fit: Der Juventus-Star spielte beim 1:0 gegen den SSC Neapel eine starke Partie. Bild: dpa

Turin. Den Lohn für sein hart erkämpftes Blitz-Comeback bekam Sami Khedira spätestens beim Blick auf die Tabelle. Nach dem 1:0 (0:0) im Spitzenspiel gegen den SSC Neapel steht er mit Juventus Turin erstmals in dieser Saison auf Rang eins der Serie A. Großen Anteil daran hatte auch der deutsche Fußball-Weltmeister, der nur gut eine Woche nach seiner Adduktorenverletzung überraschend 90 Minuten auf dem Platz stand. "Es war ein harter Kampf für mich, für das Spiel fit zu werden, aber das war es wert", schrieb Khedira nach dem wichtigen Sieg am Samstagabend bei Instagram.

Kaum jemand hatte vor dem Duell mit einem Einsatz des 28-Jährigen gerechnet. Ursprünglich sollte er nach seiner Verletzung Anfang Februar zwei bis drei Wochen pausieren. Khedira legte Nachtschichten ein, arbeitete mit DFB-Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt zusammen - und wurde belohnt. "Von verletzt zu einsatzbereit in wenigen Stunden", staunte die "Gazzetta dello Sport". Und der Mittelfeldspieler, mit dem Juve in 16 Pflichtspielen 14 Siege und zwei Remis gelangen, trug auch gegen Neapel zum Sieg bei. "Je mehr Zeit vergeht, umso mehr wird er zum Chef auf dem Platz", schwärmte die "Gazzetta dello Sport".Das Tor des Tages erzielte Joker Simone Zaza in der 88. Minute. Juve fühlt sich nun bereit für die Champions-League-Duelle mit dem FC Bayern. "Die Gewohnheit zu siegen bringt dich dazu, auch an das Unmögliche zu glauben", meinte Kapitän Gianluigi Buffon.

Tore von Toni Kroos haben bei Real Madrid Seltenheitswert. Beim 4:2-Sieg des spanischen Fußballrekordmeisters über Athletic Bilbao glückte dem Weltmeister der erste Saisontreffer für die Königlichen in der Primera Division. Sein Tor zum 3:1 auf Zuspiel von Cristiano Ronaldo unmittelbar vor der Halbzeitpause bedeutete eine Vorentscheidung für Real in einer hartumkämpften Partie. Die Sportzeitung "As" forderte den deutschen Nationalspieler auf, sich häufiger ins Angriffsspiel einzuschalten. "Kroos konnte sich bei seinem Treffer davon überzeugen, dass es im gegnerischen Strafraum keine Krokodile gibt", witzelte das Blatt am Sonntag. Mit dem Erfolg über die mutig angreifenden Basken wahrten die Madrilenen ihre Ambitionen auf den Titel.
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