Fußball
Krise spitzt sich zu

Mainz. Die Gedanken an die erfolgreiche Europatour sind beim FC Augsburg längst verflogen, die Angst vor dem ersten Bundesliga-Abstieg angesichts der Ereignisse vom Samstag präsent wie nie. Das 2:4 (2:2) beim FSV Mainz 05 war sportlich erneut ein schwerer Rückschlag für die Augsburger, die in der Rückrunde erst eine einzige Partie für sich entscheiden konnten. "So gewinnt die Mannschaft keine Spiele", warnte Trainer Markus Weinzierl und bezog sich auf die haarsträubenden individuellen Fehler in der Defensive.

Um Weinzierl selbst gab es am Samstag ebenfalls wieder Gesprächsstoff: Zweitligist RB Leipzig teilte mit, dass die Verhandlungen mit dem 41-Jährigen abgebrochen seien. Dennoch ranken sich um den begehrten Trainer weiter Gerüchte und Spekulationen. Weinzierl, der einen Vertrag bis 2019 hat, betonte: "Mich interessieren diese Spekulationen nicht." Manager Stefan Reuter beklagte "ständige Störfeuer". Dabei haben die Augsburger im Überlebenskampf derzeit ganz andere Sorgen.

Die vor allem in der Defensive anfälligen Schwaben ließen zuletzt jegliche Stabilität vermissen. "Wir haben kräftig mitgeholfen, dieses Spiel zu verlieren", sagte Weinzierl, der trotz der frühen Führung durch Caiuby (9. Minute) überhaupt "keine Sicherheit" bei seinem Team beobachtet hatte. Doppelpacks der Mainzer Christian Clemens (13., 76.) und Pablo de Blasis (24., 53.) machten die 13. Saisonniederlage des FCA perfekt.

Trotz der erneuten Niederlage versuchen die Spieler, Zuversicht zu wahren. "Wir bleiben positiv und werden nächste Woche neu angreifen", kündigte Torschütze Ja-Cheol Koo an.
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