Fußball
Mit Frust in die Weihnachtgspause

Freiburg. Schöne Bescherung! Der wieder einmal schwer kriselnde TSV 1860 München überwintert in der 2. Fußball-Bundesliga auf einem Abstiegsplatz. Die "Löwen" unterlagen am Sonntag im letzten Spiel des Jahres beim Aufstiegskandidaten SC Freiburg mit 0:3 (0:2). "Es ist wichtig, dass wir in die Winterpause gehen, dass wir den Reset-Knopf drücken", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer. "Wir sind dran, die Mannschaft auf ein paar Positionen zu verstärken."

Maximilian Philipp (34. Minute), Jonas Föhrenbach (44.) und der starke Vincenzo Grifo mit seinem achten Saisontreffer (65.) erzielten die Tore für den Tabellenzweiten. Die Sechziger konnten bei frühlingshaften Temperaturen die Partie nur bis zum ersten Gegentor offen gestalten. Trainer Benno Möhlmann wird mit seiner Mannschaft die Rückrunde nach der bis Anfang Februar dauernden Winterpause mit mindestens fünf Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Platz fortsetzen müssen.

Möhlmann hatte seine Startelf im Vergleich zum Pokal-Aus gegen den VfL Bochum auf vier Positionen umgebaut. Unter anderem kehrte Vitus Eicher ins Tor zurück. Dominik Stahl sollte im Mittelfeld für mehr Stabilität sorgen. Eine gute halbe Stunde standen die "Löwen" kompakt, verdichteten die Räume und starteten auch einige Angriffe. Rubin Okotie verfehlte das Tor nach einer feinen Einzelaktion nur knapp (30.).

Mit zwei schönen Spielzügen durchkreuzten die heimstarken Freiburger die Pläne der Gäste. Zuerst spitzelte Philipp mit einen Grifo-Pass über den herausstürzenden 1860-Keeper Eicher hinweg ins Tor, dann schob Föhrenbach das vom Pfosten zurückspringende Leder ins Gästetor. Die "Löwen" steckten nicht auf, trotzdem wurde auch nach der Pause ein Klassenunterschied im spielerischen Bereich deutlich. Der quirlige Grifo überwand schließlich Eicher mit einem platzierten Distanzschuss an den Innenpfosten.
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