Fußball
Mit Turnier-Sieg nichts zu tun

Jettingen. (bfv/eg) Der SV Seligenporten (Herren) und der FFC Wacker München II (Frauen) haben im schwäbischen Jettingen den Erdinger Meister-Cup des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) gewonnen.

Regionalligist Seligenporten bezwang den Drittliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg mit 6:4 (1:1) nach Achtmeterschießen. Kreisklassist SV Waldau belegte nach einem 2:0-Sieg gegen den TSV Ruderatshofen, einer keutlichen 1:5-Niederlage gegen den ESV Ansbach und eine 1:1 gegen die DJK Ammerthal den dritten Platz in der Gruppe D. In der Trostrunde ging es gegen den Dritten der Gruppe C, der SpVgg Selb II. Das Spiel verloren die Oberpfälzer aber mit 1:2.

"Das Landesfinale war hochklassig, fair und richtig spannend. Dass beide Endspiele erst im Achtmeterschießen entschieden wurden, zeigt, wie eng die Mannschaften beieinander lagen", sagte Thomas Unger vom BFV-Spielausschuss. Denn auch bei den Frauen fiel die Entscheidung vom Punkt: Landesliga-Meister FFC Wacker II gewann das Münchner Derby gegen den Kreisklassen-Titelträger SpVgg Thalkirchen mit 4:2 (0:0). Die Frauen des 1. FC Schwarzenfeld hatten mit dem Ausgang des Turniers nichts zu tun. Nach einer 1:2-Niederlage gegen den TSV Theuern und einem 0:1 gegen den FC Pegnitz holten sie lediglich beim 0:0 gegen den FC Ingolstadt II einen Punkt und überstanden die Vorrunde nicht.

Als Sieger der "Champions-League der Amateure" sicherten sich beide Mannschaften ein professionelles Trainingslager in Südeuropa. Die Finalisten Regensburg und Thalkirchen bekommen von BFV-Partner Erdinger Weißbräu eine Meisterparty für 50 Personen auf dem eigenen Vereinsgelände.

Insgesamt hatten 248 der 363 bayerischen Meister-Mannschaften an der 12. Auflage des Kleinfeld-Turniers teilgenommen. 32 Herren- und 17 Frauenteams spielten beim Landesfinale in Jettingen um den Sieg.
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