Fußball
Optimistisch gegen Spitzenreiter

Ein Knaller erwartet die Fans am Sonntag in Ettmannsdorf. Bleibt abzuwarten, wie sich der Gastgeber gegen den Tabellenführer der Landesliga Mitte aus der Affäre zieht. Auf jeden Fall will der SC dem Favoriten Paroli bieten.

Ettmannsdorf. Im ersten Heimspiel nach der Winterpause steht der SC Ettmannsdorf am Sonntag, 13. März, 15 Uhr, gleich im Blickpunkt. Mit der DJK Ammerthal hat sich nämlich der Tabellenerste angesagt. Für die Gastgeber ist das kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren, wenngleich sie die Klasse des Gegners durchaus anerkennen. In erster Linie geht es für den SCE darum, auf die eigene Leistung zu schauen und dem Favoriten Paroli zu bieten.

Gut gearbeitet


Das 2:2 vor einer Woche in Etzenricht hat gezeigt, dass die Ettmannsdorfer in der Winterpause gut gearbeitet haben. Sie haben viel Selbstvertrauen und eine spielerisch starke Leistung gezeigt. Selbst ein zwischenzeitlicher 0:2-Rückstand warf die Spieler nicht aus der Bahn, sondern stachelte sie zu mehr mannschaftlicher Geschlossenheit an. "Unser Start ist geglückt, wenngleich wir auch hätten gewinnen können. Es gab eine Phase, wo wir im Zweikampfverhalten nicht konsequent genug waren", sagt Timo Studtrucker.

Nun kommt es zum Duell mit dem Spitzenreiter, der sich im bisherigen Saisonverlauf als spielstarke, kompakte und dynamische Einheit präsentierte. Dass die DJK bis zum Schluss konzentriert bleibt, beweisen die vielen Siegtreffer in letzter Minute.

Das bedeutet, dass sich der SCE keine Nachlässigkeiten erlauben darf, wenn er etwas Zählbares erringen möchte. "Wir müssen versuchen, den Gegner über 90 Minuten zu beschäftigen und ihn von unserem Tor fernzuhalten. Andererseits muss es unser Bestreben sein, schnell und gradlinig nach vorne zu spielen und den Abschluss zu suchen", fordert der Trainer. Dass es für seine Mannschaft Torchancen geben wird, davon ist Studtrucker überzeugt.

Das Unentschieden in Etzenricht hat der SC Ettmannsdorf mit zwei weiteren Verletzungen teuer bezahlt. So hat sich Florian Tausendpfund einen Nasenbruch zugezogen, er fällt ebenso aus wie Jens Solfrank mit einer Mittelfußprellung.

Trainer will nicht jammern


"Das sind natürlich Nackenschläge, doch ich will nicht jammern. Unser Kader ist groß genug, jetzt rücken andere nach", so Studtrucker. Wieder dabei ist Torwart Tim Ebner nach Ablauf seiner Sperre. Über die Anfangsformation entscheidet der Trainer nach dem Abschlusstraining.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.