Fußball
Organisatorisches geklärt

Bei der Wintertagung der Kreisliga West, Kreisklasse West und A-Klasse West wurde nicht nur über das sportliche Geschehen gesprochen. Organisatorische Dinge hatten diesmal Vorrang.

Dürnsricht. Die neugestaltete Sportheimgaststätte der DJK Dürnsricht war am Montagabend Treffpunkt zahlreicher Vereinsfunktionäre aus der Kreisliga West, der Kreisklasse West und der A-Klasse-West, die sich zur Wintertagung eingefunden hatten. Dabei spielte das bisherige sportliche Geschehen in den drei Ligen nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr sprachen der Kreisvorsitzende Josef Wocheslander und sein Spielleiter Ludwig Held andere organisatorische Dinge an.

Kaum Kritik


Im ersten Teil der Saison 2015/2016 gab es für die BFV-Verantwortlichen des Kreises 3 nur wenig Anlass zur Kritik. Alle sprachen von einem ruhigen und geordneten Ablauf. Sämtliche angefallenen Nachholspiele sind zwischenzeitlich terminiert worden, sodass nach Ostern alle Vereine auf dem gleichen Stand sein sollten.

Die fairsten Teams im westlichen Kreisgebiet sind der ASV Burglengenfeld II (Kreisliga), die DJK Gleiritsch (Kreisklasse) und die DJK Weihern/Stein (A-Klasse). Überflüssig bezeichneten sowohl Josef Wocheslander als auch Ludwig Held so manche Gelb-Rot Karte. Hier sollten die Vereine auf ihre Spieler positiv einwirken.

Der Erste steigt auf


Grundsätzlich steigt der Tabellenerste aus jeder Liga auf, wobei die B-Klassenmeister teilweise ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen. Ein Novum gibt es in der B-Klasse 8. Denn hier treten die wenigen Mannschaften zu einer Doppelrunde an. Verzichtet wurde bei der Tagung auf die Auslosung auf die Relegation zur Bezirksliga, denn es müsse abgewartet werden, wie viele Teams aus der Bezirksliga in die Kreisligen des Kreises 3 absteigen. Fest steht bislang, dass die zwei Kreisligazweiten zuerst gegeneinander antreten und der Sieger anschließend als bester Zweiter auf den Dreizehnten der Bezirksliga Nord trifft.

"Während es bei Punktgleichheit in der Kreisklasse, A-Klasse und den B-Klassen Entscheidungsspiele gibt, richtet sich in den Kreisligen die Platzierung bei Gleichheit nach dem direkten Vergleich (Europa-Pokal-Modus) aus Hin-und Rückspiel", sagte der Kreisspielleiter. Eine "freiwillige Pflicht" ist es für die Meisterteams, am Erdinger Meistercup teilzunehmen, der am 26. Juni in Nittenau über die Bühne geht.

Im laufenden Toto-Pokal waren anfangs 34 Mannschaften vertreten. Aktuell steht das Halbfinale bevor. Hier stehen sich am Ostermontag der FC Chammünster und die SpVgg Pfreimd gegenüber. Das Spiel FC Wernberg gegen SV Schwarzhofen findet am 6. April statt. Zum Endspiel treffen sich die zwei Sieger am 5.Mai.

"Kurz und intensiv" waren nach Ansicht von Spielleiter Ludwig Held die Vorrundenbegegnungen zur Hallen-Kreismeisterschaft. In vier Turnieren wurden die Teilnehmer für die Endrunde in Wackersdorf ermittelt. Als Hallenkönig erwies sich die SpVgg Pfreimd, die nicht nur auf Kreisebene triumphierte, sondern auch den Bezirkstitel errang. Bei der bayerischen Meisterschaft in Halbergmoos war der Bezirksligist nicht vom Glück begünstig und belegte einen hinteren Platz in der Endabrechnung.

Jacken für Flüchtlinge


Josef Wocheslander gab bekannt, dass es derzeit über die BFV-Sozialstiftung Regenjacken für Flüchtlinge gibt. Die Schulungen, die der Fußball-Verband von Zeit zu Zeit anbietet, sollen künftig über das ganze Jahr verteilt stattfinden. Wenn Vereine eine Spielgemeinschaft eingehen wollen, müssen sie das bis spätestens 15. April formlos beim Kreisvorsitzenden beantragen und dabei den federführenden Verein benennen.

Großen Nachholbedarf gibt es im Kreis 3 beim Live-Ticker. Ludwig Held sprach zwar davon, dass keine Pflicht zum Tickern auf Kreisebene besteht, die Verantwortlichen aber die neuen Medien nutzen sollten, um sich positiv darzustellen. Mit jedem Smartphone und der dazugehörigen BFV-App könne sehr leicht ein Spiel getickert werden. Die Anleitung dazu stellte Held vor.

Wenig Probleme


Von wenig Problemen im bisherigen Saisonverlauf sprach der Kreisschiedsrichterobmann Florian Fleischmann. Weder von den Vereinen noch von den Unparteiischen selbst seien entsprechende Beschwerden vorgetragen worden. Für den am 11. März in Schwarzenfeld beginnenden Neulingslehrgang liegen im Vorfeld 26 Anmeldungen vor. "Vielleicht haben die aktuellen Ausfallgebühren so manchen Verein zum Umdenken veranlasst", mutmaßte er.

Kontrovers diskutiert wurde von den anwesenden Clubverantwortlichen der Rahmenterminplan für die nächste Saison. Grundsätzlich soll am 30. oder 31. Juli gestartet werden, einen früheren Beginn wollte niemand. Die A-Klasse West einigte sich auf den 6. oder 7. August als ersten Spieltag, um in der Ferienzeit nicht mit personellen Problemen kämpfen zu müssen. Entsprechend beginnt die Winterpause erst Ende November.
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