Fußball
Präsident rechnet fest mit Klassenerhalt

München. Im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga glaubt der Präsident des TSV 1860 München, Peter Cassalette, an eine Rettung schon am Wochenende im Heimspiel gegen den SC Paderborn. Gewinnen die "Löwen" gegen den Bundesliga-Absteiger, ist der Klassenverbleib so gut wie gesichert. "Das macht der Biero schon!", sagte Cassalette dem "Münchner Merkur" (Dienstag) mit Verweis auf Trainer Daniel Bierofka. Der 37 Jahre alte Ex-Profi hatte die Sechziger vor dem 30. Spieltag übernommen und mit zwei Erfolgen von den Abstiegsrängen geführt.

Ganz anderer Zugang


"Noch ein Sieg, dann ist er der Hero", sagte Cassalette. Nur dank einer Ausnahmegenehmigung darf Bierofka, der keine A-Lizenz hat, das Team coachen. Diese Sonderregelung läuft nach dem Paderborn-Spiel aus. "Er scheint einen ganz anderen Zugang zu dieser Mannschaft zu haben, als das vorher der Fall war", lobte der Präsident.

Cassalette zählt neben Bierofka auch auf Investor Hasan Ismaik, damit die "Löwen"-Saison ein glückliches Ende erlebt. Der unberechenbare Jordanier fiebere mit dem Team mit, das rechtzeitig wieder Erfolge feiere, erzählte Cassalette. "Der ist genauso verzückt wie wir alle."

Nach Saisonende sei Ismaik dann am Zug mit der Verlängerung von Darlehen und weiteren versprochenen Investitionen. "Aber ich gehe davon aus, dass er zu seinen Zusagen steht, sonst wäre ja alles, was bisher war, ad absurdum geführt", sagte der Münchner Präsident.
Noch ein Sieg, dann ist er der Hero.1860-Präsident Peter Cassalette über Trainer Daniel Bierofka
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