Fußball
Siegtreffer in der Schlussminute

Fürth. Der FSV Mainz 05 ist für eine träge Vorstellung mit dem überraschenden Pokal-Aus beim Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth bestraft worden. Veton Berisha erzielte am Mittwochabend in der 90. Minute nach einem Abpraller mit dem Nachschuss den umjubelten Siegtreffer zum 2:1 (0:0) für die kampfstarken Franken.

Fürth schaffte vor 5975 Zuschauern ein starkes Comeback und zog ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein, nachdem zuvor Fürths Sercan Sararer (79.) die Führung des Bundesligisten durch Joker Jhon Cordoba aus der 68. Minute ausgeglichen hatte. Für Fürths bereits angezählten Trainer Stefan Ruthenbeck war es nach zuvor vier sieglosen Spielen in der Liga ein befreiender Erfolg.

Der Europa-League-Club Mainz dagegen enttäuschte nur drei Tage nach dem 0:3 beim FC Schalke 04 erneut. Die wenigen mitgereisten Fans beschimpften die Profis, die Fürther Anhänger verabschiedeten das Team mit hämischen "Auf Wiedersehen"-Rufen.

"Da ist man einfach nur angefressen", sagte der Mainzer Club-Boss Harald Strutz. "Wenn man zwei solche Gurken reinkriegt, da ist man schon sprachlos." Der Mainzer Abwehrspieler Nico Bungert sagte: "Bis zum 1:1 war alles in Ordnung. Wenn man in den letzten zehn Minuten noch zwei Tore fängt, ist das unerklärlich."
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