Fußball
Wieder nur ein Punkt

Ungeschlagen, aber auch sieglos: Der 1. FC Nürnberg ist mit zwei Remis durchwachsen in die neue Spielzeit gestartet. Wie schon in Dresden können die Franken eine Führung nicht in drei Punkte ummünzen.

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg hat ein erfolgreiches Heimdebüt und damit den ersten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Franken kamen am Freitagabend vor eigenem Publikum nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim hinaus. Vor 25 769 Zuschauern brachte Jakub Sylvestr (11. Minute) den Club früh in Führung, bevor Denis Thomalla (56.) für die Gäste nach der Pause einen direkten Freistoß zum Ausgleich verwandelte. Wie schon beim 1:1 in Dresden verspielte der neunmalige deutsche Meister auch gegen Heidenheim eine Führung.

"Ich bin sehr enttäuscht. Über das Ergebnis, aber auch die Art und Weise unserer ersten 60 Minuten", sagte der neue Nürnberger Trainer Alois Schwartz, der jener Heimpremiere im Frankenland regelrecht entgegengefiebert hatte. Auch Torschütze Sylvestr hatte sich zum Auftakt in die neue Spielzeit mehr erhofft: "Ich freue mich über mein Tor. Aber ich bin enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben", erklärte der Slowake.

Glück hatte der Club dafür bereits nach 30 Sekunden, als FCN-Schlussmann Raphael Schäfer gegen Arne Feick glänzend parierte. In der Folge wurden die Nürnberger aktiver und erkämpften sich ein leichtes Übergewicht. Das Tor fiel nach einem Einwurf: Kapitän Miso Brecko flankte in die Mitte auf Sylvestr, der per Kopf die Führung erzielte.

In der kampfbetonten Partie waren Höhepunkte im ersten Durchgang Mangelware. Ein paar Vorstöße der Nürnberger Stürmer Sylvestr und Guido Burgstaller wurden von der Gästeabwehr zunichte gemacht. Auf der anderen Seite war es Marc Schnatterer (44.), der den Ausgleich auf dem Fuß hatte, aber erneut am reaktionsstarken Schäfer scheiterte.

Nach dem Wechsel zeigten sich die Nürnberger zunächst entschlossener. Die erste Chance hatte erneut Sylvestr (50.). Wenig später zirkelte Thomalla den Ball auf der anderen Seite über die Mauer ins Tor. Der FCN erhöhte das Tempo und spielte auf Sieg, doch im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft. Der eingewechselte Cedric Teuchert vergab kurz vor Schluss (86.) die größte Gelegenheit zum Sieg. Nach dem Pokal-Gastspiel beim FC Viktoria Köln spielen die Nürnberger in zwei Wochen bei Eintracht Braunschweig.
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