Fußballergebnisse der letzten Spiele
Reuth und Tremmersdorf in Torlaune

Das war das 2:0 für den TSV Reuth: Jonas Zeitler (links) überwand den Riglasreuther Torwart Josef Kellner. Beim Schlusspfiff hieß es 5:0 für den Gastgeber. Bild: Büttner

Dank eines eindrucksvollen 5:0-Kantersieges über den SV Riglasreuth (3./17) teilt sich der TSV Reuth (1./21) weiterhin die Tabellenführung in der Kreisklasse West mit dem FC Tremmersdorf (2./21). Dieser zog ebenfalls kräftig vom Leder und landete einen 6:1-Erfolg beim SV Kulmain II (6./12).

Weiden. (kap) Auf ihre Kosten kamen die Zuschauer im Aufsteigerduell zwischen dem TSV Pressath (13./3) und ASV Haidenaab (4./16). Am Ende stand es 6:3 für die Gäste. Von einem Abstiegsplatz kommt Kreisligaabsteiger SV Parkstein (14./3) einfach nicht weg. Diesmal bediente sich der VfB Mantel (9./10) und siegte glatt mit 4:1. Wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt holte sich der SC Schwarzenbach (10./8) durch ein 2:1 über den TSV Kastl (12./5).

TSV Reuth       5:0 (3:0)       SV Riglasreuth
Tore: 1:0 (27.) Jonas Zeitler, 2:0 (34.) Jonas Zeitler, 3:0 (40.) Philipp Horn, 4:0 (47.) Daniel Mewes, 5:0 (81.) Michael Bachmeier - SR: Timmy Joe Schlesinger (Vohenstrauß) - Zuschauer: 130

Magere Chancenverwertung

(ang) Nur gut 20 Minuten konnten die Gäste den Reuthern einigermaßen Paroli bieten und besonders bei den überfallartigen Gegenstößen für Gefahr sorgen. Spätestens als der durch enorme Laufarbeit glänzende Jonas Zeitler mit einem Doppelpack die Heimelf in Front brachte, blieb von der anfänglichen Riglasreuther Spielordnung nicht mehr viel übrig. Sicher aus der Abwehr heraus kombinierend kontrollierte der als kompakte Einheit agierende Tabellenführer Ball und Gegner, wobei Routinier Stefan Hösl das Mittelfeldspiel positiv belebte. Nach vorne sorgten vor allem Philipp Horn, Jonas Zeitler und der an diesem Tage im Abschluss etwas glücklose Michael Bachmeier für stetige Unruhe vor dem Gästegehäuse, lediglich die magere Chancenverwertung gibt einen kleinen Anlass zur Kritik. Die einzige Großchance für die Gäste im zweiten Spielabschnitt vergab Bastian Dimper freistehend.

TSV Krummennaab       3:1 (2:1)       FC Vorbach
Tore: 1:0 (11.) Tobias Fütterer, 1:1 (23.) Nico Biersack, 2:1 (36.) Manuel Zeitler, 3:1 (49.) Tobias Fütterer - SR: Johann Preisinger (SpVgg Windischeschenbach) - Zuschauer: 80 - Rot: (55.) Benjamin Retzer (FC) Schiedsrichterbeleidigung

Jüngste Anfangsformation in der Geschichte

(ars) Einen nicht unverdienten Heimsieg verbuchte der TSV mit der jüngsten Anfangsformation der Vereinsgeschichte (21,8 Jahre). Die Gastgeber begannen druckvoll und Fütterer erzielte früh das 1:0 (11.). Der FC war aber stets gefährlich und erzielte in der 23. Minute das 1:1. Eine Flanke von Biersack wurde zum Torschuss und senkte sich unhaltbar in die Maschen. Ab diesem Zeitpunkt wirkte der TSV etwas verunsichert. In einer Vorbacher Drangperiode vollendete Zeitler einen Konter über die linke Seite zum 2:1-Halbzeitstand. Nach dem Wechsel baute Krummennaab seine Führung nach vier Minuten aus. Einen gelungen Spielzug über die linke Seite schloss der gut aufgelegte Fütterer zum 3:1 ab. Nur sechs Minuten später dezimierte sich der FC durch eine SR-Beleidigung. Die numerische Überlegenheit konnte der TSV nicht nutzen. Vorbach hatte mehr vom Spiel, aber nur wenige Chancen. Ruder scheiterte dabei am Pfosten.

SpVgg W'eschenbach       1:2 (1:1)       SV Immenreuth
Tore: 1:0 (27.) Francesco Morgana, 1:1 (32.) Benjamin Merkl, 1:2 (66.) Daniel Neumann - SR: Gerhard Braun (Pleystein) - Zuschauer: 160

Verwirrung um den Ball

(mdt) In einem Spiel mit wenigen Torraumszenen ging der SV Immenreuth etwas glücklich, aber aufgrund der höheren Laufbereitschaft nicht unverdient als Sieger vom Platz. Überraschend fiel nach einer knapp halben Stunde das 1:0 durch eine schöne Einzelleistung von Francesco Morgana. Der Ausgleich ging auf einzige herausgespielte Torszene der Gäste in Halbzeit eins zurück. Nach dem Wechsel merkte man der Heimmannschaft an, dass sie auf fünf Spieler verzichten musste. Das 1:2 in der 66. Minute kam glücklich zustande. Einige Spieler und Zuschauer sahen den Ball fast einen halben Meter im Aus. Die Verwirrung nutzte Immenreuth aus und ließ sich danach den Sieg nicht mehr nehmen.

SV Parkstein       1:4 (0:2)       VfB Mantel
Tore: 0:1 (15.) Andre Bertelshofer, 0:2 (44.) Stefan Pröls, 0:3 (62.) Jakub Hradek, 1:3 (73.) Franz Hofmann, 1:4 (82.) Fabian Stubenvoll - SR: Christian Ertl (SV Waldau) - Zuschauer: 70

Grobe Schnitzer im Mittelfeld

(ebn) Die Heimelf erlitt eine weitere bittere Heimniederlage gegen einen gewiss nicht übermächtigen Gegner. Alle vier Tore wurden den Gästen regelrecht auf dem "Silbertablett" aufgelegt, diese Geschenke nahmen sie dankbar an. In der ersten Halbzeit hatte die junge SV-Elf kaum Chancen, die beiden Gegentore entsprangen aus besagten Abwehrschwächen. Nach der Pause kam die Heimelf besser ins Spiel und auch zu Möglichkeiten. Nach dem Anschlusstreffer durch Kapitän Franz Hoffmann keimte nochmals Hoffnung auf, doch krasse Schnitzer im Mittelfeld und in der Abwehr zerstörten alle Parksteiner Träume. Eines muss man dem SV-Team zugute halten: Es gab nie auf und war stets um eine Ergebnisverbesserung bemüht, allerdings reichen die spielerischen Mittel zur Zeit nicht aus.

TSV Pressath       3:6 (1:6)       ASV Haidenaab
Tore: 0:1 (3.) Tolunay Kargi, 0:2 (12.) Alexander Küffner, 0:3 (14.) Lukas Dötterl, 0:4 (18.) Pascal Steeger, 0:5 (27.) Tolunay Kargi, 1:5 (29.) Fabian Waldmann, 1:6 (43./Foulelfmeter) Tolunay Kargi, 2:6 (71.) Fabian Waldmann, 3:6 (82.) Fabian Waldmann - SR: Wolfgang Schwemmer (Auerbach) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (41.) Maximilian Wey (TSV)

Schwarzer Tag für Pressath

(ffz) Der TSV Pressath erwischte einen rabenschwarzen Tag. Bereits nach drei Minuten ging Haidenaab durch einen Freistoß von Tolunay Kargi in Führung. Dieses frühe 0:1 verunsicherte den Gastgeber, der nervös und unsicher agierte. Durch zwei weitere Freistoßtore (9./14.) war das Spiel bereits vorentschieden. In der 17. Minute hatte der TSV seine erste Chance durch Fabian Waldmann. Im Gegenzug erhöhte Pascal Steeger auf 4:0. Zehn Minuten später fiel sogar der fünfte ASV-Treffer. Der TSV bemühte sich, die Niederlage in Grenzen zu halten. Einen Abspielfehler im Mittelfeld nutzte Fabian Waldmann zum 1:5. In der 41. Minute foulte Torwart Maximilian Weyh den gegnerischen Spieler im Strafraum und wurde, da er zuvor wegen Handspiels außerhalb des Strafraums verwarnt worden war, mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tolunay Kargi zum 1:6-Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Gäste das Ergebnis. Fabian Waldmann nutzte Unkonzentriertheiten in der Gästeabwehr zur Ergebniskorrektur.

SC Schwarzenbach       2:1 (2:1)       TSV Kastl
Tore: 1:0 (26.) Fabian Dumler, 1:1 (26.) Patrick Schleicher, 2:1 (43.) Christian Stahl, - SR: Hans Kneißl (Mantel) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (86.) Lukas Siegler (SC); (89.) Armin Karlbauer

Harte Partie

Von Anfang an bestimmte der SC das Spielgeschehen, wobei zunächst die klaren Torchancen fehlten. In der 26 Minute fiel dennoch das 1:0, als sich Fabian Dumler schön auf der Außenbahn durchsetzte und aus halblinker Position einschob. Im Gegenzug kamen die Gäste nach einem Einwurf und groben Schnitzer der SC-Defensive zum Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit schlug Schwarzenbach noch einmal zu: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld gelangte der Abpraller zu Christian Stahl, der den Ball aus gut 16 Metern unter die Latte knallte. Auch in der zweiten Halbzeit war der SC weitgehend spielbestimmend. Die Partie wurde zunehmend härter. Erst musste SC-Kapitän Lukas Siegler vom Feld, kurz darauf erwischte es auch Armin Karlbauer vom TSV. Unterm Strich geht der Sieg für den SC in Ordnung.

SV Kulmain II       1:6 (0:4)       FC Tremmersdorf
Tore: 0:1 (20.) Christofer Neukam, 0:2 (21.) Michael Diepold, 0:3 (29.) Christofer Neukam, 0:4 (45.) Patrick Dittner, 1:4 (50.) Philipp Schmidt, 1:5 (75.) Patrick Dittner, 1:6 (89.) Dominik Scherl - SR: Amtmann (Grafenwöhr) - Zuschauer: 120

Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wieder. Nach gutem Beginn und mehr Spielanteilen leistete sich die sehr junge Heimelf vier Abspielfehler, die der Gast eiskalt in Hälfte eins ausnutzte. Zwar verkürzte Schmidt nach dem Wechsel, doch der Gast verwertete jeden Kulmainer Fehler zum Torerfolg.
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