Futsal
SV Mitterteich verliert Finale der Bezirksmeisterschaft

Der SV Mitterteich belegte bei der Futsal-Bezirksmeisterschaft den zweiten Platz. Das Bild zeigt Lubos Lavicka (links) im Gruppenspiel gegen den TSV Windeck Burgebrach (3:1). Bild: hho

Der Titel war greifbar nahe, doch es hat nicht ganz gereicht: Landesligist SV Mitterteich musste sich im Endspiel der oberfränkischen Futsal-Meisterschaft erst im Sechsmeterschießen geschlagen geben. Damit fährt der VfL Frohnlach zur "Bayerischen" nach Hallbergmoos.

Wunsiedel. Zehn Mannschaften kämpften am Samstag in Wunsiedel um die oberfränkische Futsal-Krone. Die setzte sich schließlich der VfL Frohnlach auf. Der Bayernligist gewann das Finale gegen den SV Mitterteich mit 7:6 nach Sechsmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1, den Treffer für die Stiftländer erzielte Lubos Lavicka. "Natürlich war die Mannschaft nach der unglücklichen Niederlage niedergeschlagen", sagte der Mitterteicher Trainer Sascha Haberkorn, der Chefcoach Reinhold Schlecht vertreten hatte. "Sechsmeterschießen ist wie eine Lotterie", meinte Haberkorn.

Gemischte Truppe


Wie in der Vor- und Zwischenrunde sowie beim Kreisfinale in Hof setzte der Meister des Kreises Hof/Wunsiedel/Tirschenreuth erneut auf eine gemischte Truppe aus erster und zweiter Mannschaft. Nach dem etwas holprigen Start (1:1 gegen den ASV Wunsiedel) gelang den Mitterteichern ein 2:0-Sieg gegen den VfR Johannisthal. Ein erneutes 1:1 gegen den späteren Ersten der Gruppe A, den TV Selb-Plößberg, brachte dem SVM ein "Endspiel" um den Halbfinal-Einzug. Eine Niederlage gegen den TSV Windeck Burgebrach hätte das Aus bedeutet, doch die Haberkorn-Truppe sicherte sich mit einem 3:1-Erfolg den zweiten Platz.

Spannend ging es auch in der Gruppe B zu. Hinter dem FC Creußen gingen der VfL Frohnlach und Titelverteidiger SpVgg Selbitz punktgleich durchs Ziel. Da das direkte Aufeinandertreffen 1:1 endete, musste die Tordifferenz entscheiden und hier hatte Frohnlach (6:3) gegen Selbitz (7:5)knapp die Nase vorn.

"Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert", sagte Haberkorn, der nach der Vorrunde auf zwei Spieler verzichten musste. Simon Hecht (Zerrung) und Frantisek Nedbaly (Knie verdreht) konnten nicht mehr auflaufen. "Ab dem Halbfinale standen nur noch sechs Mann zur Verfügung, doch die haben eine Riesenleistung gebracht", lobte der Coach sein verbliebenes Rumpfteam, das sich vor dem Halbfinale richtig eingeschworen habe. "Die Spieler wollten unbedingt nach Hallbergmos", sagte Haberkorn. Doch das Vorhaben wurde nur einmal erfolgreich umgesetzt. Im Halbfinale setzten sich die Mitterteicher gegen den FC Creußen mit 3:1 durch. Im Endspiel gegen die Frohnlacher, die zuvor den TV Selb-Plößberg klar mit 4:0 bezwungen hatten, reicht es dann nicht ganz. 1:1 stand es nach der regulären Spielzeit, im Sechsmeterschießen hatte der Bayernligist das Glück auf seiner Seite und holte sich den Titel.
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