Gegen Köln nur ein nächster Schritt in Richtung Klassenverbleib
FCA bleibt bodenständig

Markus Weinzierl: Der Trainer applaudiert der Mannschaft. Bild: dpa
Nach einer einschneidenden Woche mit einem überraschenden Führungswechsel will der FC Augsburg seinen Platz in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festigen. Bei einem eigenen Sieg und einer Leverkusener Niederlage in München winkt sogar Rang drei, doch FCA-Trainer Markus Weinzierl interessieren solche Rechenspiele nicht. "Wir spielen nun zum dritten Mal in Folge gegen einen Gegner, der sechs Punkte hinter uns liegt. Daher ist auch diesmal wieder unser Ziel, mindestens den Abstand zum Gegner zu halten, oder ihn im Optimalfall auszubauen", sagte Weinzierl vor dem Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln. Bisher ist dies bestens geglückt: Zuletzt gab es für die Schwaben drei Siege in Serie.

Trotz des Höhenflugs richtet der 39-Jährige den Blick demonstrativ nach unten und verschwendet keine Gedanken an Tabellennachbarn wie Schalke, Gladbach oder eben Leverkusen. "Aktuell haben wir neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Daher können wir das realistisch einschätzen und wissen, dass wir weiter so engagiert und konzentriert arbeiten müssen", sagte der Coach. Auch Mittelfeldspieler Daniel Baier legt keinen großen Wert auf die aktuelle Tabelle. "Das spielt bei uns keine Rolle. Wir haben 21 Punkte und damit den Klassenerhalt noch nicht sicher", sagte Baier, der "am besten gleich in Köln weiter punkten" möchte.

Auch wenn es die Augsburger nicht gerne hören: Sie sind der Favorit. Trotzdem reisen sie auch mit Respekt an. "Wir treffen auf einen guten Aufsteiger, der eine gute Struktur in seinem Spiel hat. Wir werden 100 Prozent benötigen, um dort zu bestehen", sagte Weinzierl. Die Schwaben wollen an die erfolgreichen Wochen anknüpfen. "Wir haben derzeit einen Lauf und sind in einer sehr guten Situation. Es gilt, eine Serie zu verteidigen", kommentierte der 39-Jährige.

Wie schon am Wochenende mit Matthias Ostrzolek vom HSV gibt es auch diesmal ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Teamkollegen: Kevin Vogt spielt seit dem Sommer bei der Geißbock-Elf. "Es gibt in diesem Spiel zwar auch nur drei Punkte zu holen, dennoch ist es für mich eine besondere Partie. Ich habe noch nie gegen einen Ex-Verein gespielt", beschrieb Vogt die Premiere.
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