Gladbach punktet

Branimir Hrgota (links) und Torschütze Raffael feiern das 2:2 beim FC Villarreal. Borussia Mönchengladbach hat nun alle Trümpfe in der Hand, sich für die K.-o.-Runde der Europa-League zu qualifizieren. Bild: dpa

Der VfL Wolfsburg hat seinen England-Fluch auch im sechsten Anlauf nicht besiegen können. Dagegen stellte Borussia Mönchengladbach mit einem Remis beim FC Villarreal die Weichen auf Einzug in die K.-o.-Runde der Europa-League.

Mit einem Traum-Freistoß hat Granit Xhaka die dritte Niederlage in Serie für Mönchengladbach verhindert. Der Bundesliga-Dritte erkämpfte am vorletzten Spieltag der Gruppenphase ein 2:2 (0:1) beim FC Villarreal, hat aber den vorzeitigen Einzug in die nächste Runde verpasst.

Vor 17 000 Zuschauern im Estadio El Madrigal rettete Xhaka mit seinem Kracher in der 67. Minute den Punktgewinn. Zuvor hatten Luciano Vietto (26.) und Denis Tscheryschew (63.) den Tabellenachten der Primera Division zweimal in Führung gebracht, Raffael (55.) traf zwischenzeitlich zum 1:1. Damit genügt den Gladbachern im letzten Spiel gegen den FC Zürich ein Remis zum Einzug in die Runde der letzten 32.

Mit dem Unentschieden in Villarreal verhinderte die Borussia das Komplett-Desaster für die Bundesliga. Vorher hatte die anderen fünf deutschen Europapokal-Teilnehmer allesamt ihre Partien dieses Spieltags verloren.

In Lille reicht ein Remis

Mit dem 0:2 (0:1) gegen den FC Everton machte der VfL Wolfsburg das deutsche Europacup-Debakel gegen die Clubs von der Insel in dieser Woche perfekt. Zum Einzug in die K.-o.-Runde benötigen die Niedersachsen im letzten Gruppenspiel beim OSC Lille am 11. Dezember auf jeden Fall einen Punkt. Die belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku (43.) und Kevin Mirallas (75.) stellten vor 23 375 Zuschauern das vorzeitige Weiterkommen für die Engländer sicher und lassen den VfL zwei Wochen bangen.

"Jetzt müssen wir es in Lille gerade biegen. Aber dazu sind wir in der Lage. Wir müssen einfach unsere Chancen nutzen. Es wäre sicher anders gelaufen, wenn das Tor in der ersten Halbzeit gezählt hätte", sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. Er spielte damit auf eine Szene in der 22. Minute an, als der spanische Schiedsrichter Fernando Teixeira dem vermeintlichen 1:0 durch Ivan Perisic die Anerkennung verweigerte. Der Kroate hatte beim Zuspiel von Niclas Bendtner aber nicht im Abseits gestanden.

Unterm Strich zeigte Wolfsburg eine starke Leistung, ohne sich aber am Ende dafür zu belohnen.
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