Gleich der erste Gegner in der WM-Quali ist für den US-Trainer eine Herausforderung
Klinsmann unter Druck

Skeptisch verfolgt Jürgen Klinsmann das Training seiner US-Boys. Bild: dpa
Der Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland beginnt für Jürgen Klinsmann und die US-Nationalmannschaft mit einem Heimspiel - und einem Blick auf die Landkarte. St. Vincent und die Grenadinen heißt der Auftaktgegner am Freitag in St. Louis.

Die Amerikaner haben seit 1934 in WM-Qualifikationspartien 138-mal gegen 16 verschiedene Nationen aus dem Kontinentalverband CONCACAF gespielt. Das Duell mit dem Team von der 180 Kilometer westlich von Barbados gelegenen Inselgruppe, die 110 000 Einwohner hat, ist hingegen eine Premiere. Vier Tage später gastieren die USA dann auf Trinidad und Tobago.

Klinsmann bezeichnet St. Vincent und die Grenadinen, die auf Platz 129 der Weltrangliste stehen, sogar als "Herausforderung". Denn, so der Schwabe, man sei mit dem Gegner kaum vertraut. "Wir haben uns zwar ihre letzten Spiele angeschaut und analysiert. Aber wir haben trotzdem nicht diesen großen Gesamteindruck, wie zum Beispiel von Trinidad und Tobago. Das macht es ein wenig kompliziert", sagt Klinsmann.

Der 51-Jährige steht nach dem enttäuschenden vierten Platz beim Gold Cup im Sommer sowie dem verlorenen Qualifikations-Match zum Confederations-Cup 2017 gegen Erzrivale Mexiko mehr denn je in der Kritik. Und das vermeintlich leichte Auftaktprogramm könnte für ihn womöglich zum Stolperstein werden.

Der Sportsender ESPN spekulierte bereits, dass Verbandspräsident Sunil Gulati trotz aller Treueschwüre Richtung Klinsmann anfangen könnte, sich nach Optionen umzuschauen, sollte es in den beiden Partien nicht mindestens vier Punkte geben.

Klinsmann spricht von einem Marathon. Aber, er weiß auch: "Wir müssen mit dem richtigen Ergebnis starten."
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