Golfer gewinnen erneut den Ryder Cup - Starker Kaymer beim 16,5:11,5-Sieg
Europa glückt Hattrick

Martin Kaymer (rechts) und sein Caddie jubeln nach dem entscheidenden Ball zum Sieg gegen Bubba Watson. Bild: dpa
Mit einem entfesselt aufspielenden Martin Kaymer hat das europäische Golf-Team den Hattrick im Ryder Cup gegen die USA geschafft. Mit 16,5:11,5 Punkten gewannen die formstarken Europäer am Sonntag haushoch im schottischen Gleneagles und feierten den 13. Sieg im 40. Kontinental-Vergleich. Den Erfolg sicherte der Engländer Jamie Donaldson. Neben ihm und Kaymer gewannen auch die Nordiren Rory McIlroy und Graeme McDowell frühzeitig ihre Einzel.

Mit einem unglaublichen Eagle beendete Kaymer in Gala-Form sein Duell gegen Masters-Sieger Bubba Watson bereits am 16. Loch. "Das war mein bester Ryder Cup, solch eine Unterstützung habe ich noch nicht erfahren", sagte der 29-Jährige aus Mettmann. "Ich habe eine Kopfschmerztablette genommen, weil ich wusste, dass es laut wird." Mit einem eingechippten Ball beendete der Weltranglisten-Erste sein Match, ballte die Faust und schrie seine Freude heraus.

Der Weltranglisten-Zwölfte ging als sechster von zwölf Spielern auf den von 45 000 Zuschauern gesäumten PGA Centenary Course am Fuße der Highlands. Besonders auf den Grüns fühlte sich der Rheinländer wohl. Anders als an den ersten beiden Tagen, als reihenweise Bälle vorbeiliefen, fielen sie am Sonntag ins Loch. Linkshänder Watson kam überhaupt nicht ins Spiel.

Besonders auffällig war über die gesamte Woche, wie gut sich wieder einmal die Europäer verstanden. McGinley schaffte es, auch die pausierenden Spieler bei Laune zu halten und für die nächste Aufgabe zu motivieren. So schonte er McDowell am Samstagnachmittag, damit er im ersten Einzel am Sonntag fit war.
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