Grottenschlechter Kick

Der Trausnitzer Bernhard Leibl (links) ist einen Schritt schnelle als der Nabburger Johannes Blödt. Bild: Baehnisch

Die DJK Gleiritsch hat allen Grund zur Freude. Der Tabellenführer der Kreisklasse West gewann nämlich sein Heimspiel, während die Verfolger patzten. Auf dem Vormarsch befindet sich der TV Nabburg, der in einem grottenschlechten Spiel das Derby in Trausnitz für sich entschied.

Schwandorf. (bku) Die DJK Gleiritsch (1./12 Punkte) gewann das Heimspiel gegen den SV Diendorf (12./4) mit 2:1. Verfolger 1. FC Schwandorf (3./10) schaffte gegen den TUS Dachelhofen (11./5) nur ein 1:1. Noch schlimmer erwischte es den SV Trisching (4./9), der zu Hause gegen den TSV Stulln (2./12) mit 1:2 verlor. Dadurch rückten die Stullner auf Rang zwei vor.

TSV Trausnitz       0:1 (0:0)       TV Nabburg
Tore: 0:1 (80.) Philip Schlosser - SR: Helmut Dobmeier (FC Schwarzenfeld - Zuschauer: 30 - Gelb-Rot : (70.) Lukas Schmid (Nabburger)

(hny) Was beide Mannschaften den wenigen Zuschauern zumuteten, war ganz schwache Fußballkost und hat mit Kreisklassenfußball, man muss es so deutlich sagen, nichts zu tun.Trausnitz spielte eigentlich, gegen erschreckend schwache Gäste, 90 Minuten auf ein Tor, ohne auch nur eine einzige Torchance zu kreieren. In der 80. Spielminute kam der TV Nabburg tatsächlich einmal vor das Tor der Heimmannschaft und traf zum Tor des Tages.

DJK Gleiritsch       2:1 (1:1)       SV Diendorf
Tore: 1:0 (11.) Florian Babl, 1:1 (38.) Simon Frey, 2:1 (80.) Florian Babl - SR: Horst Lang (SG Pertolzhofen/Niedermurach) - Zuschauer: 110

(aho) In dieser fairen Begegnung zeigten sich die Gäste nicht als Mannschaft aus der hinteren Tabellenregion. Beide traten spielfreudig auf und wählten die Offensive, sodass sich immer wieder gute Torchancen ergaben. Der lange verletzte Florian Bal brachte die DJK Gleiritsch nach elf Minuten in Führung. Diendorf hatte die beste Ausgleichsmöglichkeit in der 25. Minute, doch Schön klärte für die Heimelf auf der Torlinie. Kurz vor der Pause erzielte Simon Frey den nicht unverdienten Ausgleich mit einem Kopfballtreffer. Wenig später traf Chapura für die DJK nur die Querlatte. Auch in der zweiten Hälfte blieben hüben wie drüben viele Chancen ungenutzt. Zehn Minuten vor dem Ende war es Babl, der für den nicht unverdienten Siegtreffer für Gleiritsch sorgte.

1. FC Schwandorf       1:1 (1:1       TuS Dachelhofen
Tore: 1:0 (22.) Jan Broz, 1:1 (30.) Bastian Schicker - SR: Erich Krumbholz (TSV Nittenau) - Zuschauer: 100

(aho) Mit einem Unentschieden musste der 1. FC Schwandorf im Derby gegen den TuS Dachelhofen zufrieden sein. Das 1:1 stand bereits zur Pause fest. Jan Broz hatte die überlegenen Gastgeber in Führung gebracht, nach einer halben Stunde glich der Gast durch Bastian Schicker aus. In der Folgezeit vertraute der TuS auf seine starke Defensive. Der 1. FC Schwandorf hatte zwar spielerische Vorteile und mehrere klare Chancen, doch schafften es die Angreifer nicht, die Gästeabwehr zu überwinden. Der 1. FC Schwandorf war dem Sieg bis zum Ende nahe, doch keine der vielen Torchancen konnte genutzt werden.

TSV Klardorf       1:2 (0:0)       SC Kreith
Tore: 0:1 (46.) Alexander Kiendl, 0:2 (60.) Christoph Voit, 1:2 (75./Foulelfmeter) Daniel Stahl - SR: Erich Krumbholz (TSV Nittenau) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (75.) Christian Werner (TSV Klardorf) wegen Meckern

(bku) Die Gastgeber waren in der ersten Hälfte klar überlegen. Auf Grund der guten Chancen hätte es zur Halbzeit bereits 3:0 stehen können, allerdings fehlte im Abschluss immer das letzte Quäntchen Glück. Direkt nach dem Wiederanpfiff verwandelte Alexander Kiendl zum 1:0 für Kreith. Danach tat sich der TSV Klardorf schwer, wieder ins Spiel zu finden und musste in der 60. Minute den Treffer von Christoph Voith zum 2:0 hinnehmen. Danach rappelte sich Klardorf wieder auf und konnte an die gute Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen. In der 75. Minute verwandelte Daniel Stahl einen Foulelfmeter sicher zum 1:2-Anschlusstreffer. Klardorf hatte noch gute Möglichkeiten zum Ausgleich zu kommen, aber diese wurden nicht genutzt.

SC Weinberg       0:0       FTE Schwandorf
SR: Josef Lehner (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 200

(bku) Eine magere Ausbeute erzielte der SC Weinberg gegen die FTE Schwandorf. Es war in der ersten Hälfte eine zerfahrene Partie. Es gab wenig Chancen hüben wie drüben. Die einzige nennenswerte Chance hatte der SC Weinberg mit einem Lattentreffer. Nach der Pause schien es für beide Mannschaften besser zu laufen. Weinberg und Schwandorf erarbeiteten sich Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Auch in der 89. Minute, als Dierlmeier vom SC Weinberg alleine vor dem gegnerischen Tor stand und am Schlussmann Hauck von der FTE scheiterte. Es blieb bei der Punkteteilung.

Pertolzhofen/Nieder.       1:2 (0:1)       SV Haselbach
Tore: 0:1 (8.) Christoph Brozozwski, 1:1 (58.) Hubert Loherer, 1:2 (59.) Riccardo Frank - SR: Manfred Schloderer (FTE Schwandorf) - Zuschauer: 170

(bku) In der Begegnung zwischen der SG Pertolzhofen/Niedermurach und dem SV Haselbach hatten die Gäste in den ersten 30 Minuten das Spiel und den Gegner im Griff. Bereits in der achten Spielminute ging der SV durch Christoph Brzozowski mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber hatten Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Ein viertel Stunde vor dem Halbzeitpfiff wurde es für die SG besser. Auch nach der Pause lief es für die Heimelf gut und Hubert Lohner gelang in der 58. Minute der Ausgleich. Allerdings fiel bereits im Gegenzug durch Ricardo Frank das 2:1 für die Gäste. Pertolzhofen versuchte nun alles, um zum Ausgleich zu kommen. Aber es wollte nichts mehr gelingen.

SV Trisching       1:2 (1:1)       TSV Stulln
Tore: 1:0 (13.) Jonathan Schatz, 1:1 (17.) Tobias Schießlbbauer, 1:2 (70.) Josef Lobinger - SR: Koller (SC Teublitz) - Zuschauer: 150

(bku) Eine ausgeglichene Partie lieferten sich der SV Trisching und der TSV Stulln. Beide Mannschaften hatten gute Chancen. Nach 13 Minuten brachte Jonathan Schatz den SV mit 1:0 in Führung. Die Freude währte aber nicht lange. Nur fünf Minuten später glich Tobias Schießlbauer für den TSV aus. Bis zur Halbzeit ergaben sich noch Möglichkeiten auf beiden Seiten, allerdings fehlt beim Abschluss das Glück. Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. In der 70. Minute gelang Josef Lobinger die 2:1-Führung für den TSV Stulln.
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