Hambüchen zufrieden mit Platz acht

Da konnte sich Fabian Hambüchen noch so anstrengen, am Ende wurde es nichts mit der erhofften WM-Medaille. Bild: dpa
Zufrieden stieß er beide Fäuste in Richtung Hallendecke, doch in Nanning konnte Fabian Hambüchen seine Aufholjagd nicht auf dem Podest beenden. Im Mehrkampf-Finale der Weltmeisterschaften in Südwestchina reichte es für den deutschen Vorturner am Donnerstag trotz starker Leistung ohne groben Patzer mit 88,564 Punkten zum achten Platz. Im Vorjahr war er zwar gleichfalls nach dem ersten Gerät nur von Platz 24 aus ins Rennen gegangen, hatte sich dann aber mit 0,8 Zählen mehr auf dem Bronzerang vorgekämpft.

Hambüchen erfüllte sich nach spannendem Kampf aber sein Minimalziel und ist wieder im Weltcup der Top Acht startberechtigt. "Das war heute eine Punktlandung. Ein fehlerfreier Durchgang, echt geil", sagte er zufrieden. "Die Jungen sind halt so stark geworden. Mehr ging heute nicht."

Den Titel holte sich vor 9300 Zuschauern zum fünften Mal in Serie Ausnahme-Turner Kohei Uchimura mit 91,965 Punkten vor Max Whitlock aus Großbritannien (90,472) und seinem Landsmann Yusuke Tanaka (90,449). Der Japaner stellte damit erneut eine Rekordmarke der Turn-Geschichte auf. Andreas Toba aus Hannover kam nach stabiler Leistung ohne große Fehler auf Platz 16 (86,264 Punkte). "Einen so starken Mehrkampf habe ich noch nie erlebt. Zehn Mann über 88 Punkte, da kann ich mich über meinen Sechskampf nur freuen", meinte Toba.
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