Handball
Flensburg droht das Aus

Kiel. Rekordmeister THW Kiel hat sich eine ordentliche Ausgangsposition für das Erreichen des Final Four in der Handball-Champions-League erspielt. Am Sonntag bezwangen die "Zebras" vor 10 285 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena Titelverteidiger FC Barcelona im Viertelfinal-Hinspiel mit 29:24 (16:12).

Top-Torschütze Dominik Klein (9), Torhüter Niklas Landin und Abwehrbollwerk Patrick Wiencek, der sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback feierte, waren die stärksten "Zebras". Das Rückspiel findet am Samstag bei den Katalanen statt.

Der Flensburger Holger Glandorf weiß, dass im Rückspiel am Mittwoch beim polnischen Meister KS Vive Kielce eine schwierige, aber keinesfalls unlösbare Aufgabe auf sie wartet. "Wenn wir mit einem Tor gewinnen, sind wir weiter", sagte Glandorf, der am Samstagabend beim 28:28 mit elf Treffern der überragende Akteur der SG war. "Wir hatten die Möglichkeit zu gewinnen", haderte der Flensburger Trainer Ljubomir Vranjes mit dem Remis. "Aber jetzt freuen wir uns auf die Herausforderung in Kielce."

Das Hinspiel im deutschen Viertelfinale des EHF-Pokals entschied Gastgeber Frisch Auf Göppingen für sich. Vor 4200 Zuschauern setzten sich die Schwaben mit 31:25 (13:11) gegen den SC Magdeburg durch.
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