Handball
Füchse Berlin erneut Club-Weltmeister

Doha. Die Füchse Berlin haben die Handball-Club-WM gewonnen und ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Die Hauptstädter bezwangen am Donnerstag im Finale den klaren Favoriten Paris St. Germain mit 29:28 (12:15), obwohl sie schon mit sieben Toren zurückgelegen hatten. Die Berliner sind damit das erste deutsche Team, das diesen Wettbewerb zweimal hintereinander gewinnen konnte.

Nach einer schnellen 2:0-Führung in Doha übernahm der große Favorit aus Paris das Kommando und erspielte sich ein 10:5. Die Franzosen profitierten obendrein von einigen Ballverlusten der Füchse. Mit steigender Spieldauer stabilisierten sich die Berliner und verkürzten den Rückstand zum 12:15-Pausenstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Paris hellwach und überrumpelte die Füchse mit einer 3:0-Serie zur 18:12-Führung. Nun machte sich langsam die Übermacht des Pariser Star-Ensembles bemerkbar: Beim Stand von 15:22 nahm Füchse-Coach Erlingur Richardssonn in der 39. Minute eine Auszeit. Das fruchtete: Innerhalb von acht Minuten kamen die Füchse auf 22:23 ran.

In dieser Phase zeichnete sich Nationaltorhüter Silvio Heinevetter mehrfach mit herausragenden Paraden aus. Die Franzosen brachten nun nicht mehr viel zustande. In der 57. Minute gelang Petar Nenadic gar der 27:27-Ausgleich - und eine Minute später legte Steffen Fäth das 28:27 nach. Das reichte zum Berliner Überraschungs-Coup.
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