Handball
THW Kiel wirft Cup-Sieger raus

Kieler Freudentaumel. Trotz der knappen Niederlage warf der THW Gastgeber und Titelverteidiger FC Barcelona aus der Champions-League und jubelt über den Einzug in das Endrundenturnier Final 4 in Köln. Bild: dpa

Barcelona. In der Meisterschaft mit Schwächen, in der Champions-League bärenstark: Handball-Rekordmeister THW Kiel hat Cup-Verteidiger FC Barcelona im Viertelfinale aus Europas Königsklasse geworfen und zog zum fünften Mal in Serie in das Endrundenturnier Final 4 in Köln (28. und 29. Mai) ein. "Unfassbar", sagte Trainer Alfred Gislason und bekannte: "Ich bin stolz auf meine Jungs." Der THW hatte am Samstagabend in Barcelona zwar mit 30:33 verloren, das Hinspiel eine Woche zuvor in heimischer Halle aber mit 29:24 gewonnen und sich damit in der Addition beider Begegnungen (59:57) durchgesetzt.

Die Kieler haben ein Abonnement auf das Final 4. Bei den sieben Turnieren seit Bestehen der Vierer-Endrunde in der 19 500 Zuschauer fassenden Kölner Lanxess-Arena waren sie sechsmal dabei. Wie im Vorjahr warten auch diesmal Polens Meister KS Kielce und Ungarns Titelträger MKB Veszprem auf ihn. Komplettiert wird das Feld mit großer Wahrscheinlichkeit durch Paris St. Germain, das schon das Hinspiel bei RK Zagreb klar gewonnen hatte.

Der SC Magdeburg hat erstmals nach 20 Jahren wieder den DHB-Pokal gewonnen. Der Tabellenzehnte der Bundesliga besiegte am Sonntag im Endspiel in Hamburg Cupverteidiger SG Flensburg-Handewitt mit 32:30 (14:12). Vor 13 200 Zuschauern revanchierte sich das Team von Trainer Bennet Wiegert damit für die Niederlage im Vorjahresfinale. Robert Weber warf zehn Tore, für die Flensburger traf Kentin Mahe sieben Mal. Im Halbfinale hatte Magdeburg am Vortag gegen den Bergischen HC gewonnen. Flensburg hatte die Rhein-Neckar Löwen ausgeschaltet.
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