Handballfrauen bangen um WM

Gekämpft, gerackert und doch verloren: Die Qualifikation zur WM in Dänemark wird für die deutschen Handball-Frauen zur Zitterpartie. Trotz einer leidenschaftlichen Aufholjagd verlor die Auswahl des DHB das Playoff-Hinspiel am Sonntag in Dessau gegen Rekord-Weltmeister Russland mit 20:22 (8:10). Vor 3007 Zuschauern in der ausverkauften Anhalt-Arena überzeugten die Torhüterinnen Clara Woltering und Katja Schülke sowie die vierfache Torschützin Kerstin Wohlbold im deutschen Team, das einen Sechs-Tore-Rückstand zwischenzeitlich wettmachte.

Am Samstag, 13. Juni (16 Uhr/Sport1) , folgt das Rückspiel in Astrachan. Nur der Sieger aus beiden Partien qualifiziert sich für die WM-Endrunde vom 5. bis 20. Dezember und wahrt zugleich die Chancen auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016. "Für uns sind die Spiele sehr wichtig. Nur die Teilnahme an der WM ermöglicht die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Und daran sind Fördermittel gebunden", sagte Mark Schober, Generalsekretär und Interims-Präsident des DHB. Wie befürchtet musste der Gastgeber Shenia Minevskaja verzichten. Die Rückraumspielerin laboriert noch an den Folgen einer Sprunggelenksblessur.
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