Harte Strafe für Huntelaar gefordert
Fußball

Frankfurt.(dpa) Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes will Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 für sechs Meisterschaftsspiele sperren. Neben der Mindeststrafe für Tätlichkeit soll der Stürmer mit einer Geldstrafe in Höhe von 15 000 Euro für Schiedsrichterbeleidigung belegt werden. Bundesligist Schalke kündigte am Montag an, dass man das Strafmaß nicht akzeptieren werde. In den nächsten Tagen wird es deshalb sehr wahrscheinlich zur Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht kommen.

Huntelaar hatte am Samstag im Spiel gegen Hannover 96 (1:0) in der 85. Spielminute die Rote Karte gesehen. Der Niederländer hatte seinen Gegenspieler Manuel Schmiedebach von hinten gefoult. Zudem soll der Stürmer Schiedsrichter Sascha Stegemann den Vogel gezeigt haben.

Sport in Kürze

Fußball

Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Granit Xhaka erwartungsgemäß verlängert. Der Schweizer Nationalspieler hat sich bis 2019 an den Club gebunden plus einer Verlängerungsoption um ein Jahr.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Robert Huth wird von Premier-League-Club Stoke City an Liga-Konkurrent Leicester City ausgeliehen. Der 30-jährige Innenverteidiger war nach einer langen Verletzungspause in dieser Saison kaum zum Zug gekommen und soll beim Schlusslicht mehr Spielanteile bekommen.

Der Hamburger SV hat wie erwartet den chilenischen Fußball-Nationalspieler Marcelo Diaz (28) verpflichtet. Der Teilnehmer an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien kommt vom FC Basel und soll einen Vertrag bis 2017 erhalten. Die Ablöse wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

Handball

Bundesligist HC Erlangen und Rückraumspieler Nikolai Link wollen zwei weitere Jahre zusammenarbeiten. Wie der fränkische Club am Montag mitteilte, unterschrieb der 24-Jährige einen Vertrag für zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017.

Biathlon

Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit der positiven Dopingprobe von Ex-Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle eingestellt. Das von ihr eingenommene Präparat stelle kein Arzneimittel dar, da der enthaltene Wirkstoffgehalt zu gering sei, teilte die Staatsanwaltschaft München I mit.

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