Held kritisiert den rauen Umgang
Fußball

München. Schalkes Sport-Vorstand Horst Heldt kritisiert raue Umgangsformen im Fußball-Geschäft - die Branche habe aus dem Suizid von Torhüter Robert Enke im Jahr 2009 nichts gelernt. "Ich habe nicht das Gefühl, dass man grundsätzlich rücksichtsvoller miteinander umgeht", sagte Heldt im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus. Sein Glück sei es, dass er einige Vertrauenspersonen habe und so vieles besser wegstecken könne, so der 45-Jährige: "Man braucht gute Freunde, sowohl aus der Branche als auch außerhalb - Menschen, auf die man sich wirklich verlassen kann."

Die Aussage seines Leverkusener Manager-Kollegen Rudi Völler, die Bayern seien sportlich und finanziell uneinholbar enteilt, könne Horst Heldt nicht nachvollziehen. Man habe auf Schalke nicht kapituliert.

Radsport

Super Bilanz bei Bahnrad-WM

Saint-Quentin-en-Yvelines . (dpa) Mit Silber und Bronze haben die deutschen Bahnradasse ihre Medaillen-Ausbeute bei den Weltmeisterschaften in Frankreich weiter aufgebessert. Der Chemnitz Joachim Eilers holte am Freitag bei den Titelkämpfen in Saint-Quentin-en-Yvelines im 1000-Meter-Zeitfahren den zweiten Platz, anschließend gewann Maximilian Beyer aus Berlin im Punktefahren Bronze. Damit hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nach drei Tagen bereits sechs Medaillen eingefahren.
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