Hoffenheim unter Zwang

Vor zweieinhalb Jahren bewahrte Markus Gisdol 1899 Hoffenheim noch vor dem Abstieg, jetzt muss der Trainer seinen eigenen Job retten. Nach dem schlechtesten Saisonstart der TSG in acht Jahren Fußball-Bundesliga kann sich der 46-Jährige im Freitagsspiel (20.30 Uhr) gegen den Hamburger SV keine weitere Niederlage erlauben - auch wenn er selbst nichts von einem "Endspiel" wissen will.

Mit der vielbeschworenen Kontinuität könnte es auch dieses Mal nicht weit her sein in Hoffenheim, obwohl Gisdol am Freitag sein 85. Spiel als Erstliga-Coach für die Kraichgauer bestreitet und mit Ralf Rangnick gleichzieht. Die TSG spielt praktisch schon das ganze Jahr unter ihren Möglichkeiten, verpasste vergangene Saison als Achter die lange mögliche Teilnahme an der Europa-League - und steht jetzt mit nur sechs Punkten nach neun Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz. "Es ist eine Lüge, dass ein Großteil der Mannschaft nicht hinter dem Trainer steht. Wir wollen mit ihm hinten raus kommen", sagte Kevin Volland
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