Hummels bleibt ein Borusse

Obwohl Mats Hummels von vielen Vereinen umworben ist, hebt er auch in der nächsten Saison den Finger für den BVB. Bild: dpa

Weltmeister Mats Hummels bleibt bei Borussia Dortmund. Der Nationalspieler hat mit dem BVB noch einen Vertrag bis 2017. Demnach dürfte Hummels Manchester United abgesagt haben. Der englische Club soll bereit gewesen sein, 40 Millionen Euro für ihn zu zahlen.

Borussia Dortmund kann auch beim Neuanfang in der neuen Saison fest mit Weltmeister Mats Hummels planen. Der 26 Jahre alte Fußball-Nationalspieler hat sich für die Erfüllung seines noch zwei Jahre gültigen Kontrakts entschieden. "Mats Hummels hat bei uns einen Vertrag bis 2017. Und ich bin immer davon ausgegangen, dass er bei uns bleibt", bestätigte BVB-Manager Michael Zorc am Donnerstag einen entsprechenden Bericht des Fachmagazins "Kicker".

Demnach hat Innenverteidiger Hummels dem englischen Premier-League-Club Manchester United eine Absage erteilt. "Wenn ein Spieler sich mit anderen Vereinen beschäftigt, ist das legitim", meinte Zorc, "aber ich habe immer darauf hingewiesen, dass wir fest mit ihm planen." Nach diversen Gesprächen kamen beide Seiten überein, die bis 2017 vertraglich fixierte Zusammenarbeit fortzusetzen. Hummels hatte vor einigen Wochen Abwanderungsgedanken geäußert und mit einem Wechsel in das Ausland geliebäugelt. Angeblich war Manchester United bereit, bis zu 40 Millionen Euro zu zahlen.

Die Entscheidung von Hummels dürfte den Einstieg von Thomas Tuchel beim Revierclub im Sommer erleichtern. Der Nachfolger des zum Saisonende scheidenden Trainers Jürgen Klopp kann neben Marco Reus mit einem weiteren Leistungsträger planen.

Kein Abschied für Klopp

Der scheidende Cheftrainer Jürgen Klopp wird auf eigenen Wunsch vor seinem letzten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen nicht offiziell verabschiedet. "Ich sehe es als meine Aufgabe, nicht zu nostalgisch in das Spiel zu gehen", sagte Klopp, der das BVB-Team danach noch im DFB-Pokalfinale am 30. Mai in Berlin gegen den VfL Wolfsburg betreuen wird, am Donnerstag. Dagegen wird der frühere BVB-Kapitän Sebastian Kehl vor seinem letzten Bundesliga-Heimauftritt verabschiedet. Er beendet seine Karriere.

Für Klopp und Co. geht es in diesem Alles-oder-Nichts-Spiel ebenso wie für Werder um einen Europa-League-Platz. "Bremen kann sich einen Traum erfüllen, den wir im Frühjahr nicht erträumt hätten", sagte Klopp und forderte nochmals eine "absolute Vollgasveranstaltung".
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