Im Heimspiel gegen den KSC "auf Augenhöhe" - Auch Mössmer wieder dabei
Selbstbewusster Club

(dpa/mr) Nach zwei Siegen in Serie geht der 1. FC Nürnberg am Samstag (13 Uhr) mit viel Selbstvertrauen ins Duell mit dem Tabellenzweiten Karlsruher SC. "Ich rechne mit einem intensiven Spiel", sagte Trainer René Weiler. Man sei aber "auf Augenhöhe" mit dem Gegner. Zudem hat der Auswärtssieg am vergangenen Wochenende mächtig Auftrieb gegeben. "In Düsseldorf gewinnt man nicht einfach so", blickte der Club-Coach auf das 3:1 zurück. Personell hat Weiler für die Partie am Samstag wenig Sorgen, in der Abwehr ist Jürgen Mössmer nach einer Adduktorenverletzung wieder einsatzbereit. Nur die Langzeitverletzten Willi Evseev und Timo Gebhart fehlen. 30 000 Fans werden erwartet.

Der Respekt vor dem Gegner ist aber dennoch groß. "Wer 13 Spiele ungeschlagen und die beste Auswärtsmannschaft ist, steht zurecht da oben", sagte Weiler. Die Badener haben in 11 Spielen auf fremden Plätzen 20 Punkte geholt. Betrachte man den Saisonverlauf, habe der KSC leichte Vorteile, meinte Weiler. "Aber wir werden sie mit Sicherheit fordern. Beide Teams müssen viel leisten, wenn sie die drei Punkte für sich beanspruchen wollen." Das Hinspiel verloren die Franken mit 0:3, seit elf Jahren gab es keinen Sieg mehr gegen Karlsruhe.

Bei den Karlsruhern wird wohl wieder René Vollath das Tor hüten. Der aus Schwandorf stammende Torwart stand zuletzt gegen Bochum erstmals bei einer Zweitligapartie in der Anfangsformation. Stammtorhüter Dirk Orlishausen (Hüfte) ist verletzt.
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