Im Moment kein Rennen in Deutschland

Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat das Deutschland-Rennen der Formel 1 für "im Moment tot" erklärt. Kurz vor dem Saisonauftakt in Australien stellte Ecclestone in der britischen Zeitung "The Independent" zudem klar: "Es wird keinen Ersatz geben, wenn es nicht stattfindet." Allerdings betonte er in der "Wirtschaftswoche" auch: "Das Rennen in Deutschland ist für die Formel 1 sehr wichtig, wir wollen Deutschland nicht verlieren."

Seit Wochen stellt der 84 Jahre alte Geschäftsführer der Formel 1 Fristen in Aussicht - und lässt sie verstreichen. Nun aber läuft die Zeit für den eigentlich am 19. Juli auf dem Nürburgring geplanten Grand Prix wirklich ab. "Wir können da nicht viel machen", meinte Ecclestone und sieht sich offensichtlich weniger in der Pflicht als seine Verhandlungspartner. Wegen der finanziellen Dauerkrise auf dem Nürburgring ist die Austragung des Rennens in der Eifel seit Monaten höchst fraglich. Die Verantwortlichen der Alternative Hockenheimring - die beiden Strecken wechseln sich aus wirtschaftlichen Gründe bereits seit Jahren ab - äußern sich seit Wochen nicht.
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