Im Niemandsland

Da konnte Club-Torhüter Patrick Rakovsky schreien, wie er wollte: Seine Mitspieler passten zwei Mal nicht auf. Nach der Niederlage in Kaiserslautern steht der Club endgültig im Niemandsland der Zweitliga-Tabelle. Bild: dpa

Aufstiegsträumerei ade! Die Niederlage in Kaiserslautern ließ den Rückstand des 1. FC Nürnberg auf die Top-Plätze auf elf Punkte ansteigen. Die jüngsten Leistungen spiegelten sich nicht in Punkten wider.

Damit sind wohl auch die letzten Aufstiegsträumereien beim Club vorbei. Nach dem 1:2 (0:2) beim 1. FC Kaiserslautern haderten die Franken mit dem verpassten Punkt. "Auch wenn Lautern im zweiten Durchgang ein paar Kontermöglichkeiten hatte, waren wir dann stärker. Mit etwas Glück wäre am Ende sogar ein Unentschieden möglich gewesen", sagte Alessandro Schöpf, der in der 90. Minute den Anschlusstreffer für den 1. FC Nürnberg erzielte.

"Kaiserslautern ist eine sehr gute Mannschaft, das haben wir schon im Hinspiel gesehen. Sie sind spielerisch stark und waren in der ersten Halbzeit das bessere Team", analysierte der Österreicher. Alexander Ring (14.) und Philipp Hofmann (30.) schossen vor 35 830 Zuschauern am Samstag im Fritz-Walter-Stadion den 2:0-Vorsprung der Gastgeber heraus.

FCK verdienter Sieger

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagte Torschütze Hofmann. "Wir waren von Anfang an im Spiel und haben die Zweikämpfe angenommen. Insgesamt haben wir vor allem vor der Pause eine starke Leistung gezeigt und daher auch verdient gewonnen." Elf Punkte beträgt der Vorsprung auf den FCN jetzt bereits.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten die Gäste durch Ondrej Petrak die erste Chance, die FCK-Torhüter Tobias Sippel entschärfte (3.). Nach einem Kopfball des später verletzt ausgewechselten FCK-Kapitäns Willi Orban an die Latte stand Ring richtig und staubte ab. Hofmann nahm beim 2:0 einen Lattenabpraller direkt. Nach der Pause wurde Nürnberg offensiver und drängte den FCK in die eigene Hälfte. Die Gäste konnten sich aber nicht mehr belohnen.

"Nach der Pause hat die Mannschaft dann gut reagiert und konnte Druck erzeugen. Der Anschlusstreffer kam dann auch noch, aber er kam zu spät", sagte FCN-Coach René Weiler. "Wir haben jetzt drei Spiele nicht mehr gewonnen. Doch die Leistungen waren nicht so schlecht, wie man von den Ergebnissen meinen könnte." Am Montag in einer Woche steht die nächste Chance für die Franken an: Dann ist Bochum zu Gast.
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