In der Kreisklasse West das Verfolgerduell gegen den SC Kleinwinklarn mit 1:2 verloren - ...
SC Ettmannsdorf II aus dem Titelrennen?

Schwandorf. (bku) In der Kreisklasse West hat sich der SC Ettmannsdorf II (40) durch die unerwartete 1:2-Heimniederlage gegen den SC Kleinwinklarn (38) selbst ein Bein gestellt. Um nicht frühzeitig aus dem Meisterschaftsrennen auszuscheren, müssen die Schwandorfer das Nachholspiel am Freitag bei der SpVgg Schönseer Land (44) gewinnen. Wie erwartet, kamen die beiden Führenden zu Erfolgen. Schönsee gewann beim SV Alten/Neuenschwand (23) mit 2:0, der SV Kemnath/Buchberg (44) ließ dem SC Teublitz (18) beim 8:1 keine Chance. Nach der 2:4-Niederlage beim SV Fischbach (26) kann der TV Nabburg (31) seine ohnehin geringen Hoffnungen auf einer der vorderen Plätze begraben. Immer besser in Tritt kommt der TSV Trausnitz (31), er auch die Hürde beim TSV Stulln (29) mit 3:1 nahm und sich jetzt auf den SC Ettmannsdorf II freut. Überraschend verlor die FT Eintracht Schwandorf (29) ihre Heimbegegnung gegen die SpVgg Bruck (22) mit 2:4. Dadurch sind die Chancen der Gäste auf den Klassenerhalt wieder gestiegen.

FTE Schwandorf       2:4 (1:2)       SpVgg Bruck
Tore: 0:1 (20./Handelfmeter) Dominik Weinfurtner, 1:1 (22.) Deniz Trepte, 1:2 (40.) Manuel Lindner, 2:2 (61.) Turgut Eraslan, 2:3 (81.) Thomas Elsner, 2:4 (84./Eigentor) Jäger - SR: Rony Berger (SV Altendorf) - Zuschauer: 150 - Rot: (89.) Ugur Eraslan (FTE) und Reisinger (Bruck) wegen Tätlichkeit

(bku) Eine unansehnliche und schwache Begegnung war geprägt von vielen Fehlpässen und Abwehrfehlern vor allem der Gastgeber. Am Ende kam sogar noch Hektik auf, die mit Platzverweisen für Eraslan und Reisinger endete. Die abstiegsbedrohten Gäste gingen nach 20 Minuten durch einen verwandelten Handelfmeter in Führung, nur zwei Minuten später konnte Trepte ausgleichen. Beim 1:2 durch Lindner leistete die heimische Abwehr Hilfestellung. Nach der Halbzeit drängte die Heimelf auf den Ausgleich, den Eraslan auch erzielte. Danach gab es wenig Höhepunkte. Wie aus dem Nichts heraus gingen die Brucker wieder in Führung, bevor ein Schwandorfer Eigentor nach einem Freistoß das 2:4 brachte.

SV Fischbach       4:2 (1:0)       TV Nabburg
Tore: 1:0 (25.) Josef Köppl, 2:0 (60.) Josef Köppl, 2:1 (61.) Jan Marek, 3:1 (72.) Harald Krautbauer, 4:1 (80.) Josef Köppl, 4:2 (90.) Jan Marek - SR: Oliver Kirmis (SpVgg Ziegetsdorf) - Zuschauer: 70

(bku) Das Spiel wurde von beiden Seiten schnell und mit viel Einsatz geführt, es gab hüben wie drüben viele Offensivaktionen. Fischbach war das spielbestimmende Team, das nach 25 Minuten durch Köppl in Führung ging. Der gleiche Spieler erhöhte auf 2:0, bevor Marek mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" auf 2:1 verkürzte. Trotz des Gegentreffers gab der SV Fischbach das Heft nicht aus der Hand, sondern baute den Vorsprung wieder aus. Krautbauer und Köppl trafen zum 4:1, in der Schlussminute konnte Marek nochmals verkürzen.

SC Ettmannsdorf II       1:2 (0:0)       SC Kleinwinklarn
Tore: 0:1 (58.) Alexander Paschke, 1:1 (70.) Martin Lunzer, 1:2 (82.) Sascha Jonisch - SR : Ingo Kagerer (FC Schwandorf) - Zuschauer: 50

(aho) Einen unerwarteten Dämpfer erhielten die Aufstiegsambitionen des SC Ettmannsdorf durch die 1:2-Niederlage gegen den SC Kleinwinklarn. Es war ein Spiel, das die Mannschaft von Sebastian Hierl nicht hätte verlieren müssen. Die Gastgeber hatten schon in der ersten Hälfte leichte Vorteile, allerdings war die beste Möglichkeit der Pfostenschuss von Drothler. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine rassige und von vielen Torchancen geprägte Partie. Bei den zahlreichen SCE-Angriffen rückte der Gästetorwart Duscher in den Mittelpunkt. Einen der wenigen Angriffe des SC Kleinwinklarn schloss Paschke mit dem 0:1 ab. Danach verstärkte die Heimelf ihre Offensive, hatte Chancen fast im Minutentakt, doch erst nach einer Ecke köpfte Lunzer den 1:1-Ausgleich. Nun drängte der SCE auf die Entscheidung. Weiterhin scheiterten die Stürmer am SCK-Keeper. Acht Minuten vor dem Ende führte ein Konter über die rechte Seite und ein abgefälschter Schuss von S. Jonisch zum Siegtreffer für Kleinwinklarn.

SV Altenschwand       0:2 (0:0)       Schönseer Land
Tore: 0:1 (57./Handelfmeter) Vaclav Usak, 0:2 (77.) Vaclav Usak - SR: Andreas Graßmann (FC Schwarzenfeld) - Zuschauer: 60

(bku) Als cleveres Team stellte sich der Tabellenzweite in Altenschwand vor. Die Gastgeber waren gleichwertig, jedoch konnten sie mit ihren Torchancen nichts anfangen. Nur in der ersten Viertelstunde, als die Heimelf zu nervös agierte, konnte sich die SpVgg Schönseer Land ein optisches Übergewicht erspielen. Für den SV gab es in der ersten Halbzeit zwei gute Torchancen, die nicht verwertet wurden. Im zweiten Durchgang brachte ein umstrittener Handelfmeter den Gast auf die Siegerstraße. Zwar versuchten die Platzherren alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch konnten sie sich gegen die sichere Schönseer Abwehr nicht durchsetzen. Das 0:2 von Usak in der 77. Minute bedeutete die Entscheidung für den Titelaspiranten.

TSV Klardorf       0:4 (0:4)       SC Weinberg
Tore: 0:1 (7.) Timo Dirlmeier, 0:2 (24.) Markus Grassmann, 0:3 (32.) Timo Dirlmeier, 0:4 (40.) Timo Dirlmeier - SR: Josef Lottner (SV Altendorf) - Zuschauer: 200 - Gelb-Rot: (85.) H. Rühl (Weinberg) wegen wiederholtem Foulspiel

(bku) Der Sieg des SC Weinberg geht auch in dieser Höhe in Ordnung, weil er das eindeutig bessere Team war. Klardorf fand nie zu seinem Spiel und konnte sich aus der Umklammerung nicht lösen. Schon in der ersten Halbzeit erzielte der Gast die vier Tore, drei davon der überragende Timo Dirlmeier. Nach der Pause nahm der SC Weinberg das Tempo heraus, sodass sich eine etwas ausgeglichenere Begegnung entwickelte. Torgelegenheiten hatten die Klardorfer in dieser Phase aber nicht.

TSV Stulln       1:3 (0:1)       TSV Trausnitz
Tore: 0:1 (42.) Benedikt Nahlovsky, 0:2 (52.) Florian Sandmann, 1:2 (78.) Alexander Schießl, 1:3 (90./Foulelfmeter) Tobias Hösl - SR: Erich Krumbholz (Nittenau) - Zuschauer: 150 - Gelb-Rot: (90.) Linsmeier (Stulln) wegen Foulspiel

(bku) In der ausgeglichenen Anfangsviertelstunde vergab der TSV Stulln zwei gute Torchancen zum Führungstreffer. Trausnitz kam Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel und bestimmte jetzt läuferisch und spielerisch das Geschehen. Das 0:1 kurz vor der Pause war die logische Folge. Sandmann ließ in der 52. Minute das 0:2 folgen. Erst als dem TSV Stulln das 1:2 gelang, wurde es wieder spannend. Weil die Heimelf die Abwehr lockerte und auf den Ausgleich drängte, hatte Trausnitz einige gute Kontermöglichkeiten. Aus einer resultierte der Elfmeter, den Hösl zum 1:3-Endstand verwandelte.

SV Kemnath/B.       8:1 (5:1)       SC Teublitz
Tore: 1:0 (5.) Christian Kumeth, 2:0 (6.) Maximilian Gebert, 2:1 (10.) Seido Aldar, 3:1 (12.) Christian Kumeth, 4:1 (16.) Maximilian Birner, 5:1 (19.) und 6:1 (50.) Maximilian Gebert. 7:1 (54.) Alexander Grill, 8:1 (56.) Maximilian Gerbert - SR: Horst Lang (Niedermurach) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (38.) Daniel Stahl (SC)

(seb) Der SV Kemnath wurde seiner Favoritenstellung gerecht, begann furios und hatte nach 20 Minuten das Spiel entschieden. Einziger Schönheitsfehler war das Gegentor, als Seido Aldar den SV-Keeper mit einem Weitschuss überraschte. Verständlich, dass die Heimelf nach dem klaren Vorsprung einen Gang zurückschaltete. Nach der Pause genügten wiederum nur wenige Minuten, um das Endergebnis herzustellen gegen einen Gast, der sich bemühte, aber kein ernsthafter Gegner war und sich auch noch personell dezimierte. Überragender Akteur auf Kemnather Seite war Maximilian Gebert, der nicht nur klug kombinierte, sondern auch vier Mal gekonnt einlochte. Im Mittelfeld agierte Christian Kumeth gewohnt stark, ging weite Wege und trug sich doppelt in die Torschützenliste ein.
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