Ingolstadt schlägt zurück

Eine lange Spielunterbrechung in Düsseldorf sorgte für Aufregung am zweiten Halbfinal-Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga. Der Grund waren Mängel am Eis. Wolfsburg führte wieder hoch gegen Mannheim - und verlor doch erneut.

Nach einer langen Unterbrechung wegen Mängeln am Eis hat Titelverteidiger ERC Ingolstadt in der Halbfinalserie der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Düsseldorfer EG den Ausgleich geschafft. Der Überraschungsmeister der Vorsaison setzte sich am Sonntag mit 5:2 (0:0, 4:2, 1:0) beim rheinischen Traditionsverein durch. Top-Favorit Adler Mannheim schaffte unterdessen dank einer erneuten Aufholjagd einen weiteren Schritt auf dem Weg ins Finale. Der sechsmalige deutsche Champion siegte nach 0:3-Rückstand 5:3 bei den Grizzly Adams Wolfsburg und entschied damit auch das zweite Halbfinal-Duell in der Best-of-Seven-Serie für sich.

Fortsetzung am Dienstag

Die ersten Partien am Freitag hatten Düsseldorf und Mannheim jeweils in der Verlängerung für sich entschieden. Die Halbfinal-Serien werden am Dienstag fortgesetzt. Vier Siege sind zum Finaleinzug notwendig.

In Düsseldorf stand das Duell mit Wolfsburg kurz vor dem Abbruch. Wegen Arbeiten am Eis begann das Schlussdrittel vor 12 373 Zuschauern erst mit einer Verspätung von rund 85 Minuten. Die Eisfläche war zu dünn, in einem Loch kam Werbung zum Vorschein. Auch während des zweiten Drittels war die Partie bereits kurz unterbrochen worden.

Beide Teams knüpften an ihre intensive Auseinandersetzung im ersten Duell an. Düsseldorf war die aktivere Mannschaft und nahm diesen Schwung mit in den Mittelabschnitt. Nach einer 2:0-Führung der DEG drehten die Ingolstädter durch Tore von Thomas Greilinger, Petr Taticek und zweimal John Laliberte die Partie. Brandon Buck besorgte nach der langen Spielunterbrechung den Endstand.
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